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| ![]() Emmaus-Gemeinschaft protestiert mit Nacktkalender gegen Armut15. Dezember 2012 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen Unter dem Motto «Nackte Handwerker» protestieren die für den Kalender 2013 fotografierten Männer und Frauen gegen «das Ideal des schönen und perfekten Menschen» der Leistungsgesellschaft. Paris/Pau (kath.net/KNA) Nackter Protest gegen Armut: Für einen Jahreskalender der Emmaus-Gemeinschaft haben sich Ehrenamtliche des südfranzösischen Dorfes Lescar-Pau nackt fotografieren lassen. «Wir wollen zeigen, dass alle Menschen gleich sind», erklärte ein Sprecher der Hilfsorganisation für Obdachlose am Freitag in Lescar-Pau. Unter dem Motto «Nackte Handwerker» protestieren die für den Kalender 2013 fotografierten Männer und Frauen gegen «das Ideal des schönen und perfekten Menschen» der Leistungsgesellschaft. Jeder Mensch sei einzigartig, betonte die Gemeinschaft. Niemand dürfe wegen seiner Armut ausgegrenzt werden. Die Emmaus-Gemeinschaften wurden 1954 vom verstorbenen Ordensmann Abbe Pierre in Frankreich gegründet, der als «Vater der Obdachlosen» bekannt war. Weltweit sind die Organisationen in etwa 40 Staaten in der Armutsbekämpfung tätig. Neben der Hilfe für Obdachlose gehören auch Kleider- und Rohstoff-Sammlungen dazu. Zudem gibt es Alphabetisierungs- und Bildungsangebote sowie Projekte in der Gesundheitsversorgung und der Landwirtschaft. (C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuArmut
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