
Graz (kath.net/KAP) Am Montagnachmittag sind in der Pfarrkirche Graz-St. Peter (Foto) schwere Verwüstungen angerichtet worden. Wie die Diözese Graz-Seckau auf ihrer Webseite mitteilt, wurde u.a. Feuer am Altar entzündet, das Altartuch verbrannt, Mikrofone und Lautsprecher heruntergerissen. Es sei Anzeige bei der Polizei erstattet worden, "von den Tätern fehlt derzeit jedoch noch jede Spur".
Die Ermittler hätten beteuert, dass sie noch selten solch massive Verwüstungen in einer Kirche gesehen hätten wie jetzt in der Grazer Stadtrandgemeinde. Genaue Kosten könnten noch nicht geschätzt werden, man geht von einer höheren Summe für die Wiederinstandsetzung mit erforderlichen Tischler- und Maurerarbeiten aus. Bedauernder Kommentar der Diözese: "Adventliche Stimmung kommt offenbar nicht bei allen Menschen auf."
Die Pfarrkirche Graz-St. Peter war ursprünglich eine romanische Saalkirche, an die im frühen 14. Jahrhundert ein frühgotischer Chor angebaut wurde. Im frühen 17. Jahrhundert wurde die Kirche barockisiert, in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts erhielt die Kirche abermals ein neues Gesicht. Der neogotische Hochaltar stammt von August Ortwein.
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Foto: © Pfarre Graz-St. Peter/Irmgard Kellner
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