
München (kath.net/KNA) Kurienerzbischof Gerhard Ludwig Müller hat ein «Fraktionsdenken» innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland kritisiert. Es gebe dort «ein Auseinanderdriften der sogenannten progressistischen und traditionalistischen Gruppierungen», sagte Müller in einem Interview des Münchner Nachrichtenmagazins «Focus». Diese Lager, die sich wechselseitig bekämpften, meinten, man fördere die Kirche am besten, «indem man die anderen rausekelt», betonte der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation. Diese Haltung sei ein Krankheitssymptom.
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