27 November 2012, 10:30
'Der lange Arm der Kaiserin'
 
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An der Uni Wien werden Geschichtsstudenten mit Pro-Abtreibungs-Propaganda der übelsten Sorte konfrontiert - Verantwortlich dafür ist die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH), die mit Zwangsbeiträgen von Studenten finanziert wird

Wien (kath.net/jz/rn)
Wieder einmal missbraucht in Österreich eine Studentenvertretung ihre Position und versucht, mit linkslinker Ideologie Studenten zu beeinflussen. Wie kath.net erfahren konnte, lädt derzeit die Studienvertretung „Geschichte“ der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) Wien Studenten via Email zu einer umstrittenen Filmvorführung über Abtreibung ein. In dem angeblichen Dokumentarfilm „Der lange Arm der Kaiserin. Die Geschichte des Schwangerschaftsabbruchs in Österreich“ wird kritisiert, dass man in Österreich für die Kosten der Abtreibung selbst aufkommen müsse, während dies in anderen europäischen Ländern fast oder gänzlich von der Krankenkasse übernommen werde. Zu Wort kommen ausschließlich Frauen, die sich für Abtreibung einsetzen und auch selbst bereits abgetrieben haben. Lebensschützer oder überhaupt schon andere Meinungen werden in diesem angeblichen Dokumentarfilm nicht zugelassen. Im Film ist auch das umstrittene Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch im 15. Wiener Gemeindebezirk zu sehen, auch der Abtreibungsarzt Christian Fiala darf seine Ideologie anpreisen.

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Die Autorin und Regisseurin des Films, Susanne Riegler, ist eine Journalistin aus Wien und unter anderem für den ORF tätig. Sie ist Lehrbeauftragte am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaften und wurde vor einigen Jahren von der ehemaligen Frauenministerin Johanna Dohnal darauf angesprochen, einen Dokumentarfilm zum Thema Abtreibung zu machen. Der Film wird unter anderem von der österreichischen Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek finanziert. Die ÖH wird übrigens vom Zwangs-Mitgliedsbeitrag der Studenten finanziert.

kathTube-Foto: Hand eines ungeborenen Kindes in der neunten Entwicklungswoche










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