![]() |
Loginoder neu registrieren? |
|||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
| ||||||
SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-diskutiert
| ![]() Komm und sieh23. November 2012 in Buchtipp, keine Lesermeinung Eine Begegnung mit dem Land der Bibel bietet der erfahrene Reiseführer und Theologe Karl-Heinz Fleckenstein in diesem ungewöhnlichen Reisebegleiter durch das heilige Land Jerusalem (kath.net/vision 2000) "Meister, wo wohnst du?" (Joh 1,38). Diese Frage wurde vor 2000 Jahren eines Tages von zwei jungen Männern an Jesus von Nazaret gerichtet. Dieser antwortete ihnen: "Kommt und seht!" Da gingen sie mit ihm und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm. (Joh 1,39). Dieser Reisebegleiter möchte auch heute den Leser dazu einladen, gleichsam wie in einer Zeitraffer-Maschine das Land und die Menschen der Bibel in seinem Aktualitätscharakter im Gestern und Heute neu zu entdecken: in einer Öffnung von Seele und Geist für das Andersartige, auch wenn es ihm zunächst befremdend erscheinen mag. Er wird dabei die Erfahrung machen, dass eine Begegnung mit dem Heiligen Land weitaus mehr bedeutet, als vor den Steinhügeln längst untergegangener, geschichtsträchtiger Städte zu stehen. Weil dort der Ursprung des christlichen Glaubens eine Faszination in sich trägt, der sich kaum ein Mensch zu entziehen vermag. Dieses Land hat so viele Facetten, dass man es geradezu mit einem geschliffenen Diamanten vergleichen möchte. Und bei jeder Drehung dieses Edelsteins zeigt sich eine ganz neue Seite: mit seinen drei Religionen - Christen, Juden und Muslimen -, mit den zwei Völkern - Israelis und Palästinenser -, und mit dem gemeinsamen Herzen: Jerusalem. Ein Land, das von jedem dieser Völker als seine Heimat beansprucht wird. Das Buch ist so aufgebaut, dass selbst der "Lehnstuhlreisende" zu Hause die Tour im Geiste miterleben kann. Auch als Vorbereitung für eine geplante Fahrt auf den Spuren der Bibel will das Buch dienen und dabei die Liebe zum Heiligen Land wecken. So bleibt dem Leser noch zu wünschen übrig, dass er von einem Bazillus angesteckt wird, den man "Jerusalemitis" nennt. Aus dem Inhalt: -Die Auferstehungskirche- ein verlassener Steinbruch wird zum Nabel der Welt
BEGEGNUNG MIT DEM LAND DER BIBEL Karl-Heinz Fleckenstein, promovierter Theologe der Lateran-Universität Rom, freier Schriftsteller und Journalist, lebt seit 1981 mit seiner Familie in Jerusalem. Mit seiner palästinensischen Frau Louisa, lizenzierte Tour-Guide und Archäologin, führt er Pilgergruppen auf die Spuren der Bibel. Von 1993 bis 2005 arbeitete er als Gesamtkoordinator für das archäologische Ausgrabungsprojekt Emmaus-Nicopolis. Das charismatische Ehepaar wurde von begeisterten Pilgern immer wieder gedrängt, ihre Kenntnisse und Erfahrungen in einem Buch festzuhalten. Nun ist dieses Buch erschienen - in flüssiger journalistischer Sprache, mit großer Fachkenntnis und aus christlicher Glaubenserfahrung geschrieben. Der Autor führt uns an die historischen Brennpunkte und weist auf, wie die aktuellen archäologischen Befunde die Zeugenschaft der frühen Christen stützen. Die judenchristlichen Gemeinden hatten sich mit den noch lebenden Zeitzeugen an den wichtigen Stätten versammelt und sie in Ehren gehalten. Die römische Besatzungsmacht hat alles unternommen, um diese Stätten mitsamt den Erinnerungen daran auszulöschen. Auf ihren Trümmern wurden oft römische Tempel gebaut. Nach der Konstantinischen Wende" wiesen gerade diese Tempel der noch nicht verlorenen Erinnerung den Weg, sie wurden durch byzantinische Kirchen ersetzt. Unter arabischer Herrschaft wieder zerstört, im Kreuzfahrerreich wieder aufgebaut, unter den Mamelucken und Osmanen teilweise neuerlich zerstört, teilweise geduldet und verfallend - so fand die im 19. Jahrhundert aufkommende Wissenschaft der Archäologie den Weg zu den fast zwei Jahrtausende alten Steinzeugen der frühen Kirche unter den römischen Schichten. Daher stehen heute Kirchen des 19. und 20. Jahrhunderts an manchen dieser Kultplätze. Fleckenstein erzählt beispielsweise, wie der armenische Bischof Guregh Kapikian im Jahr 1970 unter der Ostmauer der St.-Helena-Kapelle in der Grabeskirche von Jerusalem das steinerne Ritzbild eines Schiffes mit der Aufschrift dominus ivimus" - Herr, laßt uns ziehen" - freigelegt hat, dessen Echtheit der Chefinspektor Kornblum der Jerusalemer Kriminalpolizei bestätigte. Damit war erwiesen, daß hier vor dem Jahr 332, also vor dem Baubeginn der Konstantinischen Grabeskirche, einer der ersten christlichen Pilger seine Spuren hinterlassen hatte. Oder Fleckenstein läßt uns daran teilnehmen, wie am 8. Mai 2007 (!) Professor Ehud Netzer vom Institut für Altertumsforschung an der Hebräischen Universität die sensationelle Entdeckung des Grabes von Herodes bekannt gibt (VISION 2000, 4/2007). Oder Fleckenstein läßt uns erleben, wie der Häftling Ramil Razilo bei Arbeiten zum Erweiterungsbau des israelischen Sicherheitsgefängnisses Meggido am 30. Oktober 2005 auf ein Mosaik stößt, das der herbeigerufene Archäologe Yotam Tepper einer möglicherweise vorkonstantinischen Kirche zuordnet. Yardena Alexander, die Vertreterin der Altertumsbehörde spricht von einem der wichtigsten Funde für die Geschichte des frühen Christentums." Der Autor geht aber nicht nur auf die Steine der Vergangenheit ein, sondern auch auf die lebenden Menschen der Gegenwart. In dem berührenden Kapitel Siamesische Zwillinge mit einem gemeinsamen Herzen" - läßt er Juden und Palästinener zu Wort kommen: Was wir brauchen, ist echte Freundschaft und keine Kriege". Das Buch schließt mit der herzhaften Einladung zu einer Reise ins Heilige Land, zur Berührung mit dem Fünften Evangelium'", allen Barrieren der negativen Berichterstattung zum Trotz. Karl-Heinz Fleckenstein widmet dieses Kapitel Konstantin Spiegelfeld, vormals Universitätsseelsorger, heute Pfarrer von St. Nepomuk in Wien-Leopoldstadt, der sich nie hat kopfscheu machen lassen und der immer wieder mit seinen Pilgergruppen ein Zeichen der Verbundenheit mit den Christen im Land der Bibel setzen" will. Karl-Heinz Fleckenstein Alle Bücher und CDS können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung CHRIST-MEDIA (Auslieferung Österreich und Deutschland) und der RAPHAEL Buchversand (Auslieferung Schweiz) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch nur Inlandportokosten. Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected] Für Bestellungen aus der Schweiz: [email protected] Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuHeiliges Land
| ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
| |||
![]() | ||||||
© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz | ||||||