Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  3. ZDF hasst Katholiken
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Es gibt keine zweite Chance mehr
  8. Wahrheit ist heilsrelevant
  9. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  10. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  14. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  15. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium

Trauern mit den Toten Hosen

23. November 2012 in Deutschland, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hitliste der am meisten gespielten Lieder bei Bestattungen


Hamburg (kath.net/idea) Bei Trauerfeiern spielt Popmusik eine immer größere Rolle. Das geht aus einer Umfrage des Internetportals „Bestattungen.de“ (Hamburg) hervor, das die am meisten gespielten Lieder bei Beerdigungen ermittelt hat. Dazu wurden Bestatter und Angehörige von Verstorbenen in ganz Deutschland befragt. Wie es in einer Mitteilung heißt, habe sich der Trend zu modernen Balladen im Vergleich zum Vorjahr weiter verstärkt.


Spitzenreiter ist das Lied „I Will Always Love You“ (Ich werde dich immer lieben) der im Februar verstorbenen US-amerikanischen Sängerin Whitney Houston. Ihr tragischer Tod habe zu einer gestiegenen Popularität des Liedes bei Beerdigungen beigetragen, so der Geschäftsführer von Bestattungen.de, Fabian Schaaf. Auf Platz zwei verdrängt wurde der Titel „Time to Say Goodbye“ (Zeit um auf Wiedersehen zu sagen) der englischen Sopranistin Sarah Brightman. Auf Platz drei folgt die Aachener Musikgruppe „Unheilig“ mit „Geboren um zu leben“, die auch mit ihrem Lied „So wie du warst“ (9. Rang) unter den zehn beliebtesten Trauerhits vertreten ist. Unverändert auf Platz vier rangiert das „Ave Maria“ des Komponisten Franz Schubert (1797-1827) vor dem Hit „My Way“ (Mein Weg) des US-amerikanischen Sängers Frank Sinatra (1915-1998). Erstmals unter den Top Ten platziert ist die Düsseldorfer Rockband „Die toten Hosen“ mit ihrem Titel „Tage wie diese“ (Rang 10).

Wie ein Sprecher von Bestattungen.de auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, gehe der Trend bei den vom Band gespielten Liedern in Richtung weltlicher Musik, vor allem bei Bestattungen jüngerer Verstorbener. Allerdings sei die Befragung nicht repräsentativ gewesen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Einsiedlerin 25. November 2012 
 

Musik

Ich würde mir für mein Requiem ein paar coole geistliche Songs und Psalmvertonungen vom Heini Schütz wünschen: \"Die Himmel erzählen die Ehre Gottes\" und \"So fahr ich hin zu Jesus Christ\", oder \"Lobe den Herrn meine Seele\" oder \"Danket dem Herrn, denn er er ist gütig\"... :)


0
 
 Josepha-Maria 24. November 2012 
 

Das traurigste klassische Stück

ist für mich immer noch das \"Adagio for Strings\" von Samuel Barber.


0
 
 Willigis 24. November 2012 
 

Jugendkultur

Bekanntlich sind immer weniger Jugendliche kirchlich gebunden. Ergo ist es auch eher unwahrscheinlich, dass auf ihren Begräbnissen kirchliche LIeder gespielt werden.
Statt das pauschal zu verdammen, sollte man lieber erst mal schauen, was das für Lieder sind, warum diese Lieder ausgewählt wurden, und um in ihnen nicht eine zumindest diffuse Sehnsucht aufscheint, bei der man als Pfarrer oder Katechet auch wieder ansetzen kann.


2
 
 Scotus 23. November 2012 

Keine Sehnsucht nach dem Ewigen Leben

Der Musikgeschmack ist Ausdruck einer Gesellschaft, die sich durch sanfte und seichte Berieselung als Trost zufrieden gibt.

Hoffnung auf ein Ewiges Leben gibt es nicht, da braucht´s nicht mehr als: \"Time to say goodbye\".

P.S. Ich wünsch mir einmal das Lied von Udo Lindenberg: \"Hinter´m Horizont geht´s weiter.\" :-)


1
 
  23. November 2012 
 

@ Monika

Ganz richtig, es war Eric Clapton - da hab ich mich falsch erinnert. Danke für die berichtigung.


0
 
  23. November 2012 
 

...Wenn der Unfug so ist ,

bestelle ich mir am besten schon jetzt zu meiner Beerdigung \"Rosamunde\" und \"Tritsch-Tratsch Pölka\"!


2
 
 monika. 23. November 2012 

Tears in Heaven.....

.....ist soviel ich weiss, von Eric Clapton. Er schrieb es für sein verstorbenes Kind. Aber viell. hat es Elton John mal gecovert, wer weiss.....


1
 
 Claudia Caecilia 23. November 2012 
 

Mißverständnis?

Es geht um ALLE Bestattungen. Nirgendwo steht das es um Lieder bei einem Requiem geht. Es gibt auch Beerdigungen mit einem Trauerredner, protestantische und viele andere. Bei einem Requiem habe ich es nur selten erlebt, dass merkwürdige Musikwünsche kamen. Ich spiele gleich wieder - ´mal sehen :-)


2
 
 girsberg74 23. November 2012 
 

Der interessantere Punkt dieses Beitrags ist das Abspielen eines Musikstückes vom Band bei einer Trauerfeier.

Man muss bei einer „billigen“ Feier nur sehen, wie die Bestatterin auf die Taste des Recorders drückt und wie auf Knopfdruck Stimmung produziert wird. Besonders schlimm, wenn eine technische Unterbrechung eintritt. Alle Illusionen gehen flöten, das Unechte wird enttarnt.

Insgesamt stellt sich die Frage nach dem Ernst und einer Stimmigkeit nirgendwo schärfer als bei einer Totenfeier.


3
 
 Dismas 23. November 2012 

@SCHLEGL

danke Msgnr. SO soll es auch sein. Ich halte diese säkulare Popkultur am Grab einfach oberflächlich und traurig-weltlich. Man sollte nicht vergessen, dass es um das Requiem des Verstorbenen geht. und um seine gute Aufnahme beim HERRN beten. Es gibt da wundervolle Gebete. Das Requiem im \"alten Ritus\" war vollkommen dafür!


5
 
  23. November 2012 
 

Ermessenssache

Manchmal ist es schwierig, das zu beurteilen. Ist das Lied \"Tears in Heaven\" von Elton John ein weltliches Lied oder nicht? Die Hoffnung auf ein Wiedersehen im Himmel ist jedenfalls eindeutig religiös und im liturgischen Kontext durchaus passend. Ich habe es bei einer Seelenmesse für ein Kind gehört - allerdings nicht von der Konserve, sondern live gesungen. Unpassend? Ich meine nicht! Zum liturgischen Gebrauch geeignet? Wohl eher ja. Zugelassen? Ich weiß es nicht.
Andererseits wurde und wird bei Beerdigungen von Mitgliedern des Kameradschaftsbundes gern \"Ich hatt einen Kameraden\" gespielt - um Häuser weltlicher als \"Tears in Heaven\" und m.E. im liturgischen Bereich ganz und gar unpassend.
Was ich sagen möchte: Es ist also nicht immer eindeutig und man wird sich wohl in jedem Fall mit dem Zelebranten beraten müssen.


2
 
  23. November 2012 
 

Erbärmlich!

...Da kann die Leiche nur noch mehr \"frieren\"!


2
 
 SCHLEGL 23. November 2012 
 

Kirchliches Begräbnis

Die Bestattungsordnung der Gemeinde Wien verbietet auf Friedhöfen ALLE profanen Lieder und Musikstücke. Bei einem Begräbnis unter Assistenz eines katholischen Priesters, dürfen nur liturgisch genehmigte Musikstücke vorgetragen werden (Bestattungsunternehmen wissen welche das sind). Es gibt aber Grenzfälle, zum Beispiel das Lied: \"Der liebe Gott geht durch den Wald\"/oder \"Es ist Feierabend\". Wenn diese Stücke verlangt wurden, sage ich dem Bestatter, das diese Lieder gespielt werden MÜSSEN, bevor ich als Priester die Trauerhalle betrete. Bei unpassenden Liedwünschen kann der Priester des Begräbnis verweigern, es genügt aber, den Angehörigen zu sagen, dass ein Lied nicht passt .Msgr. Franz Schlegl


4
 
 Johannes Evangelista 23. November 2012 
 

Glaube nur der Statistik, die du selber gefälscht hast

Diese Liedliste bezieht sich nur auf die Lieder, die Bestatter vom Band einspielen (und ggf. in Rechnung stellen). Christliche Lieder werden in aller Regel von der Gemeinde gesungen oder vom Organisten live gespielt. Würde man die Trauermusik insgesamt zählen, würde Bach weit vorne sein, außerdem: Ave Maria, \"Wir sind nur Gast auf Erden\" und \"So nimm denn meine Hände\".


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Tod

  1. Der Umgang mit dem Tod
  2. Feuer oder Erde? -Urne oder Sarg?
  3. Der Tod. Meditationen über einen Lebensweg - Leseprobe 4
  4. Der Tod. Meditationen über einen Lebensweg - Leseprobe 3
  5. Der Tod. Meditationen über einen Lebensweg - Leseprobe 2
  6. Der Tod. Meditationen über einen Lebensweg - Leseprobe 1
  7. Der Tod - Meditationen über einen Lebensweg
  8. Zurück aus dem Jenseits - Leseprobe 4
  9. Zurück aus dem Jenseits - Leseprobe 3
  10. Zurück aus dem Jenseits – Leseprobe 2






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  10. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  11. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  12. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  13. Wahrheit ist heilsrelevant
  14. Eine katholische Heldin
  15. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz