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Äußerste Intoleranz im Namen der Toleranz!

19. November 2012 in Aktuelles, 14 Lesermeinungen
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Forum Deutscher Katholiken ruft dazu auf, sich an die EU-Abgeordneten zu wenden, dass sie für den bekennenden Christen Tonio Borg (Malta) stimmen, der sich um das Amt des EU-Kommissars bewirbt. Gegen Borg laufe eine üble Hetzkampagne


Kaufering (kath.net/pm)
Das Forum Deutscher Katholiken ruft dazu auf, sich an die Europaparlamentsabgeordneten zu wenden, dass sie für den bekennenden Christen Tonio Borg (Malta) stimmen, der sich um das Amt des EU-Kommissars bewirbt. Kath.Net dokumentiert den Aufruf im Wortlaut:

Atheisten-, Homosexuellen- und Abtreibungslobby haben zum Sturm auf den bekennenden Christen Dr. Tonio Borg von der Insel Malta geblasen, der sich um das Amt des EU-Kommissars für Gesundheit bewirbt. Borg, der persönlich christliche Werte und Positionen vertritt, soll als Christ verhindert werden und sieht sich seit längerer Zeit einer unglaublichen Hetzkampagne durch die oben genannten Gruppierungen ausgesetzt. In seiner Anhörung vor den zuständigen Ausschüssen des EU-Parlamentes hielt er souverän den Anwürfen stand.


Dieses ganze Vorgehen erinnert in fataler Weise an die Behandlung des bekennenden Katholiken Rocco Buttiglione, den dieselben Gruppierungen mit ähnlichen haltlosen Vorwürfen 2004 als EU-Kommissar verhindert hatten.

Dieses darf sich nicht wiederholen!

Hier wird äußerste Intoleranz im Namen der Toleranz ausgeübt und die Gewissens- und Meinungsfreiheit, in der EU-Charta garantiert, mit Füßen getreten von den Gruppen, die Jahrzehnte lang laut Toleranz und Freiheit der Meinung eingefordert hatten.

Die Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit führt in den Gesinnungsterror und letztlich zum Ende der Demokratie, wenn einer politischen Richtung erlaubt wird, ihre Meinung allen anderen aufzuzwingen.

Gerade Christen sehen sich in den letzten Jahren diesem Meinungsterror zunehmend ausgesetzt.

Das Forum Deutscher Katholiken ruft alle Christen und Menschen guten Willens auf, sich an die Abgeordneten des Europaparlaments zu wenden und sie höflich dazu aufzufordern, am Mittwoch den 21.11.12 für Dr. Tonio Borg aus Malta als Gesundheitskommissar zu stimmen, weil er erstens sehr kompetent ist und zweitens seine persönlichen Ansichten legitim sind und nicht mit seiner Arbeit vermischt werden dürfen.

Mails an die Fraktionen des Europaparlaments über www.europarl.europa.eu

Prof. Dr. Hubert Gindert, Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken


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Lesermeinungen

 Cosinus 21. November 2012 
 

Das ist der übliche Religionsrassismus der Linken.


0
 
 Ehrmann 20. November 2012 

Weltanschauliche Neutralität - ein Positivum???

\"als Christen in der Öffentlichkeit wirken - das sollen wir, so steht es im Konzilstext für die Laien. Ach ja, und dann soll es positiv sein, wenn ein Christ sich um EU-Gremium neutral verhält? Die ÖVP-Mandatare werden zubhmend unwählbar, weil sie sich über christliche Werte hinwegsetzen. Da aber kann ich den Grünen nur zustimmen, wenn sie einen Christen nicht wählen wollen - die nehmen ihn anscheinend noch ernst. Und ich wähle die Grünen nicht-aus ausdemselben Grund, kann mit ihnen aber debattieren und in manchen Bereichen auch zusammenarbeiten. Das verstehe ich unter Toleranz Nur: wir selbst sollten uns und unsere (Glaubens-)Überzeugung auch im öffentlichen Bereich ernster nehmen und uns nicht von fremden Vorstellungen von Toleranz einschüchtern lassen.- auch wenn uns das zunächst Nachteile bringt.


0
 
 Ulrich Motte 19. November 2012 
 

Wedlerg/Ulmi

A) Ob meine Argumente bzgl. der Nichtwahl in höchste Ämter etwas zu tun haben mit der \"Religionsfreiheit\" in Rußland, wo Zig-Tausende von Geistlichen aller Konfessionen ermordet wurden und der Besitz einer Bibel einen nach Sibirien ins Lager bringen konnte, darf ich Sie vielleicht herzlich und höflich bitten (BITTEN) mit Opfern der russischen Religionspolitik und deren Angehörigen zu erörtern. B) Natürlich kann Diffamierung in Verbindung mit Nichtwahl Ausdruck von Intoleranz, intoleranter Gesinnung, sein. Aber beides ist- Sie stimmen mir ja ausdrücklich zu- in sich, an sich, eben nicht Intoleranz. Und \"nur\" das sagte ich. Auch harmloseste Kritik kann getarnte Intoleranz zur Ursache haben.


0
 
 placeat tibi 19. November 2012 
 

Ein weiterer Versuch

Personen mit unliebsamen Anschauungen, speziell konsequent christlichen, prinzipiell von Ämtern auszuschließen.
Es gibt keine weltanschauliche Neutralität!
Wer für Homo - \"Ehe\" ist, Abtreibung legalisiert haben,, das tradiierte Familienbild abschaffen, Religion aus dem öffentlichen Leben verbannen will u.s.w., vertritt eine explizite, ja sogar extreme Weltanschauung.
Wer das dann aber als \"neutral\" verkaufen will und als conditio sine qua non ansieht, ist zudem antidemokratisch totalitär.
Demokratie läßt Anschauungen gegeneinander argumentieren und respektiert das Recht der jeweiligen Minderheit auf eine andere. Hier sollen andere Anschauungen, obwohl sie von den Verfassungen gedeckt sind, aus politischen Ämtern rausgedrängt werden.

Gegenwehr und Verteidigung der Freiheit ist dringend angesagt!


1
 
 wedlerg 19. November 2012 
 

@U.Motte: Religionsfreiheit

Das hört sich so an, wie das alte linke Argument in Rußland herrschte Religionsfreiheit.


1
 
 ulmi 19. November 2012 
 

@Ulrich Motte

Ja, Herr Motte, die Nichtwahl eines Politikers ist keine Intoleranz. Über ihn Lügen zu verbreiten und ihn öffentlich zu diskreditieren ist, allein den Sachverhalt betrachtet, auch keine Intoleranz. Das ist ein Tatbestand. Aber beides zusammen, die Nichtwahl und die gleichzeitige Verleumdung (quasi in Personalunion), zeigt sehr wohl ein intolerantes Denkmuster auf, das darauf ausgerichtet ist, den „Gegner“ im Interesse der eigenen Meinung maximal am Erreichen seines Zieles zu hindern.

Intoleranz ist ja keine Handlung an sich, sondern eine Geisteshaltung, die einer Handlung bedarf; so wie hier der öffentlichen Diskreditierung eines nicht genehmen Politikers.


4
 
 Ulrich Motte 19. November 2012 
 

Ulmi

Wir sind uns einig, daß Nichtwahl eines Politikers keine Intoleranz ist. Diskreditierung ist aber auch keine Intoleranz. Behauptet ich über einen Politiker ETWA wahrheitswidrig, daß er ein Räuber sei, ist das \"nur\" eine bösartige Lüge, aber keine Intoleranz.


1
 
 M.Schn-Fl 19. November 2012 
 

@wandersmann und alle. Link zu den Fraktionen

Wenn Sie den oben am Schluss des Aufrufes angegeben Link zum EU-Parlament anklicken, dann erscheint die Startseite in allen Sprachen der EU.
Klicken Sie auf \"Deutsch\", dann kommen Sie auf die dt. Startseite. In der Mitte unter dem Bild des EU-Parlamentspräsidenten finden Sie alle 7 Fraktionen.
Wenn Sie eine Fraktion anklicken,kommen Sie auf die Startseite der Fraktion. Jede Webseite hat eine Kontaktadresse. Wenn Sie da klicken, können Sie gleich Ihren Text dort eingeben.
Allein bei den Grünen müssen Sie Ihren Curser auf \"About us\" richten (nicht klicken), dann öffnet sich re. ein weisses Feld. Dort klicken Sie auf die unterste Spalte \"contact\".


1
 
  19. November 2012 
 

Als ob ausgerechnet die Grünen, sonderlich

Claudia Roth, die in der Türkei ein Haus besitzt, weltanschaulich neutral wären. Sie sind antichristlich, auch wenn sie eine Kirchenfrau in ihren Reihen haben. Die hat aaber nichts zu sagen oder ist angepasst.

http://www.kunstsam.de/claudia_roth_karikatur.jpg


1
 
 Faustyna-Maria 19. November 2012 
 

Verlogen!

Ständig wird uns weisgemacht, Atheismus und \"erlaubt ist, was gefällt\" sei weltanschauliche Neutralität.

Das ist eine so dreiste Verlogenheit. Weltanschauliche Neutralität gibt es nicht, jeder hat eine Weltanschauung, weil jede Beziehung zu Politik, Religion, Ethik, etc. schon ein Statement darstellt, egal ob religiös oder atheistisch.

Diejenigen, die am lautesten Toleranz und Freiheit rufen, wollen alle anderen ihrer Gewissens-Freiheit berauben und ihrer Diktatur unterwerfen.

Sie schaufeln sich und Europa ein Grab ohne gleichen.


4
 
 Ulrich Motte 19. November 2012 
 

Intoleranz?

Ich wählte als EU-Abgeordneter Tonio Borg wohl SEHR GERNE, gerade wegen seiner Ansichten. Jürgen Trittin oder Renate Künast oder Claudia Roth und unzählige andere wählte ich aber gerade NICHT und zwar wegen ihrer Ansichten. Viele meiner Freunde wählen Politiker gerade wegen ihres christlichen Glaubens, möglichst aber keine Atheisten. Mit anderen Worten: Kann man die Nichtwahl eines Politikers wegen seiner Überzeugungen als intolerant bezeichnen? Dann bin ich als konservativer Christ \"bekennender Intoleranter\"...


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 wandersmann 19. November 2012 
 

email-liste

http://www.eu-info.de/eu-ansprechpartner-experten/?submitted=1&stichwortreg=MdEP

ob die liste aktuell ist, das weiss ich nicht. vermute schon.


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 wandersmann 19. November 2012 
 

emailliste

könnt ihr nicht eine emailliste nach fraktionen veröffentlichen? ist ja tierisch aufwand einen abgeordneten zu finden ...


1
 
 Hotzenplotz 19. November 2012 

Glatte Diskriminierung

So lautet die Bergründung der Grünen/EFA für die Ablehnung Borgs:
\"Wir Grüne haben jedoch Zweifel an seiner persönlichen Unabhängigkeit und weltanschaulichen Neutralität, die durch die Anhörung nicht zerstreut werden konnten. Daher werden wir Tonio Borgs Ernennung zum EU-Kommissar ablehnen.\"

\"Persönliche Unabhängigkeit\", \"weltanschauliche Neutralität\"?
Da muss man dann wohl fragen dürfen, wie die persönliche Unabhängigkeit und weltanschauliche Neutralität der Grünen und anderer Gesinnungswächter aussieht...


2
 

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