14 November 2012, 08:05
Einigung im Streit um Grabmal eines jungen BVB-Fans
 
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Im Streit um das Grabmal eines jungen Fans von Borussia Dortmund haben sich Eltern und die katholische Gemeinde in Dortmund geeinigt.

Dortmund (kath.net/KNA)
Im Streit um das Grabmal eines jungen Fans von Borussia Dortmund haben sich Eltern und die katholische Gemeinde in Dortmund geeinigt. Der ursprünglich auf der Spitze vorgesehene Fußball soll nun im unteren Bereich des Grabsteins platziert werden. Außerdem werde durch ein zunächst nicht geplantes christliches Symbol zum Ausdruck gebracht, dass sich der BVB-Schriftzug «Echte Liebe» nicht nur auf den Sport beziehe. Dies teilte die katholische Stadtkirche am Dienstagabend mit. Am Nachmittag hatten sich die Eltern des Jungen mit Vertretern der Pfarrgemeinde Mariä Heimsuchung verständigt.

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Der Grabstein auf dem katholischen Friedhof in Dortmund-Bodelschwingh soll neben Namen, Geburts- und Sterbedatum weiterhin das BVB-Logo sowie die Vereins-Inschrift «Echte Liebe» tragen, wie es hieß. Das christliche Symbol könne beispielsweise eine Taube sein. Die Gemeinde betonte, sie wolle den christlichen Charakter des katholischen Friedhofs erhalten; der erste Entwurf sei diesem Ort nicht angemessen gewesen.

Die Ablehnung des Entwurfs durch den Kirchenvorstand war auf ein breites Medienecho und heftige Proteste im Internet gestoßen. Daraufhin unterstrich die Gemeinde, dass sie dem «letzten Wunsch» des im Mai verstorbenen Neunjährigen nicht im Wege stehen wolle.



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