Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  2. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  3. ZDF hasst Katholiken
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Wahrheit ist heilsrelevant
  8. Es gibt keine zweite Chance mehr
  9. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  10. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  14. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  15. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium

Slowakei: Parlament lehnt eingetragene Partnerschaften ab

9. November 2012 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gesetzesantrag auf Ermöglichung der eingetragenen Partnerschaft für Homosexuelle mit überwältigender Mehrheit zurückgewiesen. Die Abstimmung verlief turbulent


Pressburg (kath.net/KAP) Der Slowakische Nationalrat hat einen Gesetzesantrag auf Ermöglichung der eingetragenen Partnerschaft für Homosexuelle mit überwältigender Mehrheit zurückgewiesen. Von den bei der Abstimmung am Dienstag anwesenden 129 Abgeordneten stimmten nur 14 für die Annahme des Antrags der Partei SaS (Freiheit und Solidarität).

Geschlossen gegen den Gesetzesentwurf votierten die Abgeordneten der Regierungspartei Smer, die im Einkammerparlament der Slowakischen Republik über eine absolute Mehrheit verfügt, sowie die Abgeordneten der KDH (Christdemokratische Bewegung). Geschlossen für den Antrag sprach sich nur die antragstellende SaS aus. Die drei anderen Oppositionsparteien übten keinen Klubzwang aus.

Von der SDKU-DS (Slowakische demokratische christliche Union - Demokratische Partei) unterstützten drei Abgeordnete den Antrag der Liberalen, unter ihnen die frühere Botschafterin der Slowakischen Republik in Österreich, Magdalena Vasaryova. In der Partei OLaNO (Normale Bürger und unabhängige Persönlichkeiten) sagten von 16 Abgeordneten vier zu dem Antrag Ja. Von der zweisprachigen "Most-Hid"-Sammelpartei stimmte für die registrierte Partnerschaft nur ein Abgeordneter, Rudolf Chmel, der auch den Menschenrechtsausschuss des Parlaments präsidiert.


Der Abstimmung war in der Vorwoche ein zweitägiger Schlagabtausch vorangegangen, wie ihn der slowakische Nationalrat seit langem nicht erlebt hatte. Einen Sturm der Entrüstung provozierte insbesondere die Äußerung des Antragstellers Martin Poliacik (SaS), "wenn Jesus Christus in diesem Saal säße, würde er für das Gesetz stimmen". Der Parteichef der "Most-Hid", Bela Bugar, konterte mit den Worten, Jesus hätte viel eher "zur Peitsche gegriffen"; der unabhängige Abgeordnete Alojz Hlina sprach von "dummen Ideen eines Kaffeehausmüßiggängers", und Igor Matovic, der Chef von OLaNO, riet Poliacik, er möge "gefälligst seine liberale Klappe halten".

Die SaS-Abgeordnete Lucia Nicholsonova schloss daraus, der Saal sei "voll latenter Homosexueller", die Bevölkerung hingegen denke schon ganz anders als ihre Vertretung im Parlament. Einig sind sich Politiker wie Kommentatoren in beiden Lagern darüber, dass das Abstimmungsverhalten der linkspopulistischen Smer deren Wunsch entsprang, es sich nicht mit den unverzichtbaren katholischen Wählern zu verscherzen; andere Agenden hätten bei der Smer derzeit Vorrang.

Dass die Smer anders denke als sie handle, sei insbesondere daran festzumachen, dass sie erst vor wenigen Wochen einen eigenen Regierungsausschuss für die Rechte der Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen eingerichtet habe. Die SaS hat bereits angekündigt, nach Verstreichen der gesetzlich vorgeschriebenen Halbjahresfrist abermals einen Antrag auf Einführung des Instituts der eingetragenen Partnerschaft zu stellen. Die Bewegung "Nieco tu nepasuje" (Da stimmt was nicht) fordert daher im Gegenzug den Beschluss einer Verfassungsklausel, wonach das Institut der Ehe auf die Verbindung von Mann und Frau beschränkt bleiben müsse.

Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 pro papa 12. November 2012 
 

gegen die Natur

Zurück zu den Geboten GOTTES, die sich in den Naturgesetzen wiederspiegeln.


1
 
  9. November 2012 
 

Auch von mir Glückwünsche an die Slowakei

Das deutliche Ergebnis gegen die \"Alternativ-Ehen\" ist schon fast überraschend. Anscheinend kann sich in Europa die Vernunft ab und zu doch durchsetzen.


1
 
 Dr. Dr. Joachim Seeger 9. November 2012 
 

Parlament der Slowakei schützt die Ehe!

Ich darf dem Parlament der Slowakei meinen Glückwunsch aussprechen. Eingetragene Partnerschaften für Homosexuelle werden von den Abgeordneten verhindert. Ich bin sehr erfreut über den Ausgang der Abstimmung! Die katholische Moral kann endlich einen Sieg davontragen! Das Parlament zeigt den Homosexuellen Grenzen auf. Die Slowakei könnte ein gutes Vorbild für Deutschland sein!
Dr. Dr. Joachim Seeger, Recklinghausen


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Slowakei

  1. Gelebter Glaube in der Slowakei: Die großen Wallfahrten und Heiligen
  2. Slowakei erwartet Franziskus: Vierter Papstbesuch im Land
  3. Keine öffentlichen Oster-Gottesdienste, aber Lockerungen
  4. Slowakei: Nach Massentest Hoffen auf Lockerung bei Gottesdiensten
  5. Zahlreiche Priesterweihen in der Slowakei
  6. Bratislava: Rosenkranzgebet gegen "Istanbul-Abkommen"
  7. Traditionelle Volksmissionen in der Slowakei starten
  8. Slowakei: Komplette Bischofskonferenz beim Marsch für das Leben!
  9. Slowakei: Regierung regelt Kirchenfinanzierung neu
  10. Slowakei vor Neuregelung der Priesterbesoldung






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  10. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  11. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  12. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  13. Wahrheit ist heilsrelevant
  14. Eine katholische Heldin
  15. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz