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| ![]() Nacktmodels, die bei Särgen posieren?6. November 2012 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen Polnische Sargfirma bringt einen außergewöhnlichen Fotokalender heraus. Katholische Kirche reagiert verärgert. Warschau (kath.net) Nacktmodels, die bei Särgen posieren? Ein Fotokalender über Sex, Sünde, Tod, der sich als Werbung für eine Sargfirma entpuppt? Geht nicht? Geht doch, zumindest in Polen, und zieht gleich den Ärger katholischer Bischöfe auf sich. Darüber berichtet die Huffington Post. Ein Sprecher der katholischen Kirche warnte, der Tod von Menschen sollte nicht mit Sex vermischt werden, sondern ihm sollte mit Ernst begegnet werden. Auf einem der Fotos räkelt sich ein nacktes Model auf einem Sarg, die Schärpe kann man nicht einmal mehr als dürftige Bekleidung interpretieren, die blonde und gutgebaute Dame überlegt offenbar, ob sie in einen Apfel beißen will. Der Bezug zum biblischen Biss Evas in die verbotene Frucht wirkt nicht nur versehentlich, nur die Schlange fehlt. Diese taucht aber auf einem der anderen Bilder auf, dekorativ um das Genick des Modells drapiert. Firmenchef Zbigniew Lindner erklärt, dass die Idee zum Fotokalender von seinem Sohn stamme, wir wollten etwas weniger Ernstes machen, etwas Farbenfrohes, Schönes, etwas über die Schönheit polnischer Mädchen und die Schönheit unserer Särge, so die Huffington Post. Außerdem wollten wir zeigen, dass ein Sarg kein religiöses Symbol ist, sondern ein Produkt. Warum haben die Menschen Angst vor unseren Särgen, aber nicht vor Anzügen, Kosmetik und Juwelen? Der Verkauf des Kalenders soll für die Firma auch finanziellen Gewinn abwerfen. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuTod
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