03 November 2012, 11:15
Nach Lourdes ist jetzt ein zweites Marienheiligtum überflutet
 
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Argentinien: Flut im Marienwallfahrtsort Lujan. Die Basilika der Jungfrau von Lujan (Nationalpatronin) steht unter Wasser. Papst Johannes Paul II. hatte das Gnadenbild 1982 besucht.

Buenos Aires (kath.net/KNA/pl) Nach heftigen Regenfällen bedrohen Überflutungen in Argentinien die religiösen Bauwerke im Nationalheiligtum Lujan. Wie die Tageszeitung «Clarin» (Freitag) berichtet, steht die Basilika der Jungfrau von Lujan unter Wasser. Auch in die Krypta sind die Fluten eingedrungen. Nach Angaben des Rektors der Basilika, Jose Daniel Blanchoud, sind bisher jedoch keine «wertvollen und geschichtsträchtigen» Gegenstände in Gefahr, weil sie sich in 1,20 Meter Höhe befänden.

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Die Verwaltung von Lujan hofft, dass das Wasser des über die Ufer getretenen Rio Lujan in den kommenden Tagen abfließen wird. Allerdings sind für das Wochenende für die Provinz Buenos Aires weitere Regenfälle vorhergesagt.

Im Jahr 1982 hatte Papst Johannes Paul II. das Gnadenbild der Patronin Argentiniens, die „Jungfrau von Lujan“, besucht. Nach der Überlieferung hatte sich das Gnadenbild im Jahr 1630 den Ort, an dem es bleiben wollte, selbst ausgesucht und widersetzte sich auch späteren Versuchen, ihm einen neuen Platz zu geben. Die jetzige neugotische Kathedrale war im Jahr 1930 eingeweiht worden.

Nach Angaben der Argentinischen Bischofskonferenz pilgern jeden Sonntag rund 30.000 Menschen zur Schutzpatronin des südamerikanischen Landes in die eine Autostunde von Buenos Aires entfernte Kleinstadt. An einer Jugendprozession vor einigen Wochen nahmen den Angaben zufolge mehr als eine Million Katholiken teil. - Vor wenigen Tagen war auch der südfranzösische Marienwallfahrtsort Lourdes nach starken Regenfällen überflutet worden.

kathTube-Video: Überflutung des argentinischen Nationalheiligtums ´Jungfrau von Lujan´(spanisch) - Außenaufnahmen beginnen ab Minute 3,40:




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