![]() |
Loginoder neu registrieren? |
|||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
| ||||||
SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-diskutiert
| ![]() Interreligiöser Dialog muss konkreter werden4. November 2012 in Aktuelles, 11 Lesermeinungen Erzbischof Schick wünscht sich stärkeren Blick auf die Religionsgründer, ihr Leben und ihre Schriften Bamberg (kath.net/bbk) Der interreligiöse Dialog muss nach Ansicht des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick (Foto) konkreter werden. Im Rahmen einer Veranstaltung im Kloster Banz (Dekanat Lichtenfels) stellte der Bamberger Oberhirte fest, dass der interkulturelle Austausch und das interreligiöse Gespräch oft zu theoretisch seien. Wir reden über Religion allgemein, über unsere Gottesvorstellungen, über Bräuche und Sitten etc. Es wäre besser, sich ganz konkret über das Leben und Wirken Jesu, Mohammeds und Abrahams auszutauschen, sagte Erzbischof Schick. Er regte an, auch einen vergleichenden Dialog mit Verstand und Glaube über den Koran, das Alte und Neue Testament sowie die Schriften des Buddhismus und Hinduismus zu führen. Wenn wir das in Wahrheit und Liebe miteinander angehen, kommen wir uns näher und werden auch konkretere, gemeinsame Handlungsoptionen finden. Bei dieser Vorgehensweise würden radikale Gruppen, die die Religion und die entsprechende Kultur für ihre Machtzwecke missbrauchen, ausgeschieden. Die guten Kräfte aller Kulturen und Religionen könnten miteinander das Leben und die Zukunft mitbestimmen. Erzbischof Schick erinnerte daran, dass es für die Christen immer um die Botschaft Jesu und das Reich Gottes gehen müsse. Das Zweite Vatikanische Konzil, dessen Eröffnung sich vor wenigen Wochen zum 50. Mal jährte, habe aufgetragen, das Gute und Wertvolle an jeder Kultur zu fördern und sie von Irrtümern und Übel zu reinigen. Der Bamberger Erzbischof wies darauf hin, dass bereits Jesus interkulturelle und interreligiöse Arbeit wahrgenommen habe. Er habe Kinder und Knechte von heidnischen Römern geheilt und er habe die Gebräuche der Völker in der Dekapolis verwandelt und so Juden und Heiden zusammengeführt. Jesus setzte sich mit den Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen in Wahrheit und Liebe auseinander. Das Leben Jesu und seine Botschaft können heute Motor und Katalysator im Dialog der Kulturen und Religionen, der für den Frieden in der Welt so wichtig ist, sein, schloss Erzbischof Schick. Foto Erzbischof Schick: (c) Erzbistum Bamberg Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuReligionen
| ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
| |||
![]() | ||||||
© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz | ||||||