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Kirchenchor und Bistum trennen sich mit Paukenschlag

2. November 2012 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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Bistum Aachen: Der Kirchenchor „St. Cäcilia Heilig Geist“/Geistenbeck wird Ende des Jahres auf Anordnung des Bistums aufgelöst. Eigenmächtigkeit und mangelnde Kooperationsbereitschaft seitens der Chorleitung konnten nicht beigelegt werden.


Geistenbeck (kath.net) Der Kirchenchor „St. Cäcilia Heilig Geist“/Geistenbeck wird am 31.12.2012 auf Anordnung des Bistums Aachen aufgelöst. Dies wurde dem Chorleiter Markus Schmitz per Einschreiben vom Bistum mitgeteilt. Bereits seit März 2012 hat der 1922 gegründete Chor Auftrittsverbot in der Kirche seiner Gemeinde, nicht einmal für die Beerdigung eines Chormitgliedes wurde eine Ausnahme erlaubt. Darüber berichtete die „Rheinische Post“. Der Antrag an das Bistum Aachen auf Auflösung Chores wurde vom Ortspfarrer Jan Nienkerke unterschrieben, der örtliche Pfarrgemeinderat hatte sich im März einstimmig für das Auftrittsverbot des Kirchenchores ausgesprochen.


Über die Gründe des Zerwürfnisses ist nichts Näheres bekannt. Die „Rheinische Post“ erwähnt, dass offenbar persönliche Animositäten zwischen dem Chorleiter Markus Schmitz und den lokalen kirchlichen Gremien bestünden, es kommen die Stichworte Eigenmächtigkeiten und mangelnde Kooperationsbereitschaft ins Spiel. Das Bistum hatte mehrere Schlichtungsversuche angeboten, doch diese blieben ergebnislos.


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Lesermeinungen

 SpatzInDerHand 4. November 2012 

Lieber Vir Probatus,

Sie können getrost davon ausgehen, dass ein katholischer Kirchenchor niemals weger schlechter musikalischer Qualität und wegen überalterter Stimmen aufgelöst wird, noch dazu offiziell direkt vom Bistum! (Da müssten übrigens viele Chöre aufgelöst werden ;) )

Was immer die Gründe sind, die hier dahinter stecken: wir kennen sie nicht und sie würden mich sehr interessieren. Ich tippe darauf, dass hinter den zwischenmenschlichen Problemen handfeste theologische Differenzen stehen; dass hinter den genannten \"Eigenmächtigkeiten\" grobe liturgische Schnitzer gegen die katholische Lehre sowie stures Beharren darauf stehen. Aber wie gesagt: Ich weiß nichts, dies ist nur geraten!


0
 
  4. November 2012 
 

Andernorts

Andernorts steht, die Sänger seien zu alt und es würde sich schrecklich anhören.
Ich glaube weder daran, noch an das was hier steht. Da wird sicher der Deckmantel des Schweigens nur notdürftig über die Sache geworfen.


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 Dismas 2. November 2012 

Es wäre interessant zu wissen,was da passiert sein...

um diesen Schritt zu rechtfertigen, da müsste der Chor ja atheistische Propaganda gesungen oder bei mgar \"Satansmessen\" aufgetreten sein... Oder?? Gerade in Aachen hat man doch sonst für alles so viel Verständnis...


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 Gipsy 2. November 2012 

Das waren

wohl nicht nur Kleinigkeiten und Meinungsverschiedenheiten.

Persönliche Motive haben auch schon anderorts für massive Schwierigkeiten gesorgt aber dass da gleich ein ganzer Chor aufgelöst wird, das ist für mich neu.


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 SpatzInDerHand 2. November 2012 

Na, da hat es aber tüchtig geknallt!

Dass ein Bistum derart massiv wird, ist hierzulande ja völlig untypisch, ich wüsste zu gern, um was es da wirklich ging.


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