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Erzbischof Kothgasser distanziert sich nicht offiziell von Casanova

5. November 2012 in Österreich, 6 Lesermeinungen
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Salzburgs Erzbischof Kothgasser hat sich von der Verleihung des Preises der Salzburger Hochschulwochen an den Religionssoziologen Jose Casanova distanziert – allerdings nur in einem persönlichen Schreiben und nicht offiziell.


Salzburg (kath.net/jg)
Salzburgs Erzbischof Alois Kothgasser hat sich nicht offiziell von der umstrittenen Verleihung des Preises der Salzburger Hochschulwochen an den Religionssoziologen Jose Casanova distanziert. Kath.net hat vor wenigen Wochen berichtet, das Vertrauen von Erzbischof Kothgasser sei in dieser Sache „leider grob missbraucht“ worden. In einem kath.net vorliegenden Schreiben war zu lesen, Kothgasser bedaure die Vorkommnisse rund um die Verleihung des Preises der Salzburger Hochschulwochen an den Religionssoziologen sehr. Casanova hatte bei den Salzburger Hochschulwochen zum „zivilen kirchlichen Ungehorsam“ aufgerufen.


Allerdings war eine Distanzierung des Salzburger Erzbischofs nicht auf der Internetseite der Erzdiözese Salzburg zu finden. Auch das Rupertusblatt, die Zeitung der Erzdiözese Salzburg, und die Katholische Presseagentur Österreichs Kathpress berichteten nicht über die neue Entwicklung.

Auf Anfrage von kath.net bestätigte das Sekretariat des Salzburger Erzbischofs, dass sich Kothgasser nicht offiziell von der Preisverleihung an Jose Casanova distanziert hat. Das Schreiben sei „eine persönliche Antwort und keine Presseaussendung“ gewesen. Aus diesem Grund habe auch das Rupertusblatt nicht darüber berichtet. Eine Anfrage von kath.net bei Kathpress, der Katholischen Presseagentur Österreichs, ergab eine gleichlautende Antwort: Erzbischof Kothgasser habe sich nicht offiziell distanziert.


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