
Vatikanstadt (kath.net) Eine Blutreliquie des Seligen Johannes Pauls II. wird der Marienwallfahrtsort Kevelaer an Allerheiligen von Stanislaw Kardinal Dziwisz geschenkt bekommen. Darüber berichtete die „Rheinische Post“. Der jetzige Erzbischof von Krakau, früherer Sekretär des polnischen Papstes, wird an Allerheiligen zum Ende der Wallfahrtssaison die Pilgerpforte der Basilika symbolisch schließen.
Ds Blut des am 2.5.2005 verstorbenen Papstes war ihm wenige Tage vor seinem Tod abgenommen worden, um ihm eventuell wieder als Bluttransfusion zugeführt zu werden. Zu dieser Transfusion kam es jedoch nicht mehr. Das Blut, das mittels eines Blutverdünners flüssig gehalten wurde, wurde später auf vier Reliquiare aufgeteilt. Eines dieser Reliquiare war bei der Seligsprechung des Papstes am 1.5.2011 ausgestellt, das zweite ist bei den Ordensfrauen des römischen Bamino-Gesu-Krankenhauses, in dessen Labor die Blutprobe ursprünglich aufbewahrt worden war, zwei weitere Blutreliquien kamen in den Besitz von Kardinal Dwiwisz. Eine davon befindet sich inzwischen in der neuen Johannes-Paul-II-Kirche in Krakau, die andere wird in Zukunft im niederrheinischen Kevelaer verehrt werden.
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