
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Benedikt XVI. will mit den jüngsten Kardinalsernennungen vor allem die Universalität der Kirche im Kardinalskollegium stärken. Das für 24. November dazu angekündigte kleine Konsistorium mit sechs neuen Kardinälen solle die vergangene Kreierung vom 19. Februar "ergänzen und vervollständigen", betonte der Papst am Samstag vor der Bischofssynode im Vatikan. Damals hatte er vor allem Kurienvertreter zu Kardinälen erhoben, darunter viele Italiener. Beim nächsten Konsistorium sollen dagegen je ein Diözesanbischof aus Afrika, Asien und Lateinamerika sowie zwei Vertreter der katholischen Ostkirchen den Kardinalspurpur erhalten.
Damit solle auch deutlich werden, dass die Kirche eine Gemeinschaft aus allen Völkern ist und "alle Sprachen spricht", sagte Benedikt XVI. zum Auftakt der Synodenberatungen. Sie sei nicht die Kirche eines Kontinents, sondern eine universale Kirche. Damit entspreche er auch dem Thema dieser Bischofssynode und setze ein Zeichen der Neuevangelisierung, so der Papst.
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