
Vatikanstadt (kath.net/pl) „Hier ist der Kern dessen, was man neue Evangelisierung nennt und worüber die Bischöfe aus aller Welt beraten: Rechenschaft zu geben über das, was uns erfüllt, von jener Hoffnung, von der wir getragen sind. Zeugnis zu geben. Das Geheimnis der Neuevangelisierung ist im Grunde ganz einfach, der Volksmund sagt es so: Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.“ Das sagte Kurt Kardinal Koch, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, am Mittwoch bei seiner Predigt zur heiligen Messe für die Teilnehmer der KATH.NET-Leserreise nach Rom am Petrusgrab.
Der Kurienkardinal erläuterte in seiner Predigt weiter: „Wenn uns der Mund heute vielleicht nicht übergeht, müssen wir uns die Frage stellen, ob das Herz noch voll ist. Denn wir können nur das weitergeben, was wir selber erfahren haben. Deshalb setzt Neuevangelisierung immer wieder Selbstevangelisierung voraus.“ In diesem Zusammenhang wies er auf den humorigen Ausdruck hin, „dass Christen zu bekehren manchmal eine Heidenarbeit ist“ – doch gelte dies möglicherweise „ja auch für uns selbst“.
Die vollständige Predigt von Kurienkardinal Kurt Koch auf kathTube:
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Foto Kurt Kardinal Koch: © kath.net/Petra Lorleberg
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