
Wien (kath.net) Die „Pfarrer-Initative“ habe Mitglieder, die „bekannte Missbrauchstäter“ seien. Darauf wies die Plattform „Betroffener kirchlicher Gewalt“ hin, wie der ORF berichtete. Der Sprecher der zum offenen Ungehorsam aufrufenden Pfarrer-Initiative, Helmut Schüller, hat dies gegenüber der APA bestätigt, man werde nun im Vorstand der Pfarrer-Initiative beraten, wie man weiter vorgehen werde, so berichtete der ORF weiter. Die Plattform „Betroffene kirchlicher Gewalt“ kritisierte außerdem, dass Schüller die Verbrechen von Klerikern an Kindern nie thematisiert habe.
Genannt werden zwei Personen. Zum einen der ehemalige Erzabt von St. Peter in Salzburg, Bruno Becker. Dieser hatte im Jahr 2010 sein Amt niedergelegt, nachdem bekannt geworden war, dass er vor 40 Jahren einen Minderjährigen sexuell missbraucht haben soll, kath.net hat berichtet. Beim zweiten Mitglied der Pfarrer-Initiative handelt es sich um einen steirischen Priester, der ebenfalls wegen Missbrauchsvorwürfen ins Gerede gekommen ist, Näheres ist nocht nicht bekannt.
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