
Washington (kath.net/KNA) In katholischen Gottesdiensten in den Vereinigten Staaten darf der Gedenktag für Johannes Paul II. (1978-2005) künftig offiziell begangen werden. Der Vatikan billigte einen entsprechenden Antrag der US-amerikanischen Bischöfe, wie die nationale Bischofskonferenz am Wochenende mitteilte. Zugleich genehmigte die römische Gottesdienstkongregation auch die dazugehörigen Gebete und Texte.
Johannes Paul II. war von seinem Nachfolger Benedikt XVI. am 1. Mai 2011 seliggesprochen worden. Sein Gedenktag ist der 22. Oktober, der Jahrestag seines Amtsantritts 1978. Im Unterschied zur Heiligsprechung gestattet eine Seligsprechung die öffentliche Verehrung eines Verstorbenen in der katholischen Kirche nur für bestimmte Gebiete oder Gemeinschaften.
Bischofskonferenzen, Bistümer und Orden können im Vatikan beantragen, einen Seligengedenktag in ihre jeweiligen Regional- oder Ordenskalender aufnehmen zu dürfen. Die deutschen Bischöfe hatten dies im Fall von Johannes Paul II. bereits im Oktober 2011 getan.
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