
New York/ Vatikan (www.kath.net/ Osservatore Romano)
Die Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten von Amerika hat eine neue Initiative für die Wiederentdeckung des Glaubens und der Stärkung der Beziehung zu den Gläubigen gestartet. In einer jüngst veröffentlichten Kleinschrift des Sekretariats für Evangelisierung und Katechese sind zehn Heilige mit einer kurzen Lebensbeschreibung aufgeführt, durch die ihr Glaubenszeugnis und „die Geschichte des Glaubens in Amerika“ besser bekannt gemacht werden sollen.
Unter dem Titel „10 American Saints for the Year of Faith“ stellt die Kleinschrift vor allem die selige Kateri Tekakwitha vor, die erste „Rothaut“, die am kommenden 21. Oktober zusammen mit einer anderen Amerikanerin, Marianne Cope, heiliggesprochen wird. Das Jahr des Glaubens ist mit einem reichhaltigen Programm eröffnet worden. Die Bischöfe haben einen „Dekalog“ veröffentlicht mit Anmerkungen über die Teilnahme an den Sakramenten, über das Gebet, über karitative Aktivitäten, biblische Lesungen und Konzilstexte.
Interessanterweise kann ein so weit verbreitetes mobiles Kommunikationsmittel wie das Handy mittlerweile auch für geistliche Zwecke genutzt werden. Dies geschieht in einigen Diözesen der Vereinigten Staaten durch die Entwicklung von Apps für Smartphones, die es möglich machen, Botschaften und Videos zu versenden. Anläßlich des von Papst Benedikt XVI. initiierten Jahres des Glaubens gibt es nun eine App, die „Mein Jahr des Glaubens“ heißt. Sie soll dabei helfen, den Glauben verständlich zu machen, das persönliche Gebet zu fördern und den Meinungsaustausch mit Freunden über christliche Themen zu vertiefen.
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