
Austin (kath.net/pl) Er ist tough: Marathonläufer, Geschäftsmann, früher Pilot bei der US-Luftwaffe. Er ist den Erfolg gewohnt. Er wollte perfekt sein. Doch Heath White hat sich von seiner Down-Syndrom-Tochter auf einen neuen Marathon schicken lassen, einen Marathon des Lebens. Darüber berichtete ESPN in dem sensiblen Video „Perfect“.
Heath und Jennifer White, das amerikanische Ehepaar aus Texas, hatten bereits eine Tochter. Während der zweiten Schwangerschaft wurde das Ehepaar von den Ärzten informiert, dass das ungeborene Mädchen ein Down-Syndrom-Kind ist, dass es also mit körperlichen und geistigen Handicaps werde leben müssen – sofern man es leben ließe.
Der Gedanke an Abtreibung rückte in die Nähe. Jennifer widerstand, aber ihr Mann wollte dieses Kind wirklich nicht. Würde die Ehe daran zerbrechen?
Heath hörte auf, Wettkämpfe zu laufen, er stürzte in ein seelisches Tief. Jennifer erzähl über diese Zeit: „er war einfach… abwesend. Er war seelisch überhaupt nicht da.“ Heath gibt zu, dass es für ihn eine Art Sterben war, dass er ein Kind mit Down-Syndrom haben werde. Gegen diesen Weg mag ihm ein Marathon leicht erscheinen.
Erst als seine Tochter mit sieben Monaten soweit war, dass er und sie gemeinsam lachen und scherzen konnten, konnte er sie von Herzen annehmen.
Heath fing wieder an, Wettkämpfe zu laufen, doch nun schob er seine Tochter im Kinderwagen mit. „Paisley hat mich verändert“, sagt und bejaht seine Tochter mit ihrem Handicap.
Inzwischen ist das liebenswerte Mädchen fünf Jahre alt. Familie White erwartet nun ihr viertes Kind.
Das Video „Perfect“ auf kathTube. Es dauert 15 Minuten, doch sie sind es wert (in englischer Sprache)
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