
London (kath.net/pl) „Politiker wären gut beraten, wenn sie die Einstellung der Christen beachteten“, denn während die drei wichtigsten britischen politischen Parteien inzwischen weniger als eine halbe Million Mitglieder haben (1991 noch fast 1,4 Millionen), besuchen aktuell 3,8 Millionen Briten regelmäßig die Kirche. Darauf wies Peter Kerridge in einem offenen Brief an den britischen Premierminister David Cameron hin. Kerridge leitet „Premier Christian Radio“, die größte christliche Rundfunkanstalt in Großbritannien, die neben einem evangelikalen Stammpublikum auch Christen aus anderen Konfessionen erreicht (Anglikaner, Katholiken, Methodisten usw.). Großbritannien, so betonte Kerridge, habe also fast zehnmal so viele regelmäßige Kirchgänger wie Parteimitglieder. Und die Christen „sind ganz klar ihren Überzeugungen treuer als es die schrumpfende Zahl der Parteimitglieder ist“. Darüber berichtete „Independent Catholic News“. Und die „Christen werden ihren Glauben nicht zu Hause lassen, wenn sie ihre Stimme abgeben“, sagte Kerridge gemäß der „Independent Catholic News“ noch in einem Kommentar dazu, sondern das Votum der Christen könne bei der nächsten Wahl durchaus ein entscheidender Faktor sein.
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