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Kothgasser, der 'Geist des Konzils' und ein Memorandumstheologe

12. Oktober 2012 in Österreich, 23 Lesermeinungen
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Erzbischof Kothgasser bei Veranstaltung: "Wir hoffen, dass der 'Geist des Konzils' in unserer Kirchen erhalten bleibt" - Eingeladen wurde auch Prof. Siebenrock, ein Unterzeichner des antirömischen Theologenmemorandums.


Salzburg (kath.net/eds/pm/red) Mit einem Festakt in der Pfarrkirche Brixen im Thale hat die Erzdiözese Salzburg diese Woche offiziell des 50. Jahrestages der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils gedacht. Als Referent wurde dazu der Innsbrucker Dogmatiker Roman Siebenrock, ein Unterzeichner des antirömischen Theologenmemorandums, eingeladen. "Wir hoffen, dass der Geist des Konzils in unserer Kirche erhalten bleibt“, sagte Erzbischof Alois Kothgasser (Foto).

Durch dieses Konzil sei die Kirche zur "Weltkirche" geworden, meinte Siebenrock bei der Veranstaltung. Die Konzilsväter hätten nicht nur in Treue zur Vergangenheit, sondern auch in "Treue zur Zukunft" gehandelt. „Das Konzil zielt auf die Bekehrung der Herzen hin, dass die Menschen immer mehr dem Evangelium treu werden“. So sei das II. Vatikanische Konzil Sakrament und Werkzeug der Vereinigung mit Gott. Die Kirche verpflichte sich damit, für die Würde und Freiheit des Menschen einzutreten.


Roman Siebenrock meinte dann: „Das Konzil betonte, dass Gott im Anderen gegenwärtig bleibt, dass Gott nicht nur oben ist, sondern unter uns, neben uns, im Nächsten“. Das Konzil fordere auf, hineinzuschauen in die Welt und die Zeichen der Zeit zu lesen. „Die Kirche lebt nur, wenn sich jeder einzelne die Anliegen des Konzils zu eigen macht“, betonte der Theologe. Gott komme uns selbst jeden Tag entgegen. „Er ist im Kleinsten, auch im Abgeschobenen, gegenwärtig. So geht der Himmel über allen auf“, schloss Siebenrock.

Kardinal Meisner hatte übrigens zum Theologen-Memorandum im Jahr 2011 folgendes gesagt: "In meinem bischöflichen Dienst – immerhin seit fast 36 Jahren – ist mir selten eine Kundgabe von theologischer Seite bekannt geworden, die mich so erschrocken und betrübt hat wie dieses Memorandum. Es beurteilt die jetzige Lage der Kirche mit Zustandsbeschreibungen und Forderungen, denen man fast in jedem Punkt widersprechen bzw. Korrekturen entgegensetzen müsste."

Sie möchten wissen, was das Konzil wirklich gesagt hat? Alle Texte bei vatican.va

Foto Erzbischof Kothgasser: (c) Erzdiözese Salzburg


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Lesermeinungen

 Konrad Georg 17. Oktober 2012 
 

Ist der \"Geist des Konzils\"

identisch mit dem Heiligen Geist????


0
 
 willibald reichert 14. Oktober 2012 
 

Marcus

Auffällig ist, daß Kleriker, die demnächst
den Ruhestand anvisieren, plötzlich zeigen,
wes Geistes Kind sie sind. Die wissen genau,
daß bei der Vielzahl der Fälle keine Sanktio-
nen zu erwarten sind. Mich erinnert dieses
Verhalten der Gemeinde- u nd Diözesan-
leiter daran, daß sie viele Jahre geschau-
spielert haben und das gläubige Volk
hinters Licht geführt haben.


1
 
  13. Oktober 2012 
 

Prof. Siebenrock ist ein Schwätzer.

Und eine dubiose Figur: Er warf Papst Benedikt vor, \"mit gespaltener Zunge\" zu beten, weil er durch die Freigabe des (bekanntlich nie verbotenen) klassischen römischen Ritus wieder für die Bekehrung der Juden beten läßt. Und das passe mit der nachkonziliaren Karfreitagsfürbitte nicht zusammen. O. ä.

Solche Leute werden von Eb. Kothgasser eingeladen??? Man faßt es kaum.


2
 
 Toribio 13. Oktober 2012 
 

Analyse - Teil 3

Und, was müssen wir jetzt feststellen? Ist es nicht genauso gekommen, wie es \'M.Schn-Fl\' u. \'Kathole\' bereits vor einem Jahr skizziert haben?
Das einzig Gute daran ist, dass man Freund und Feind immer besser erkennen kann. Wir kennen die Intentionen von BXVI., und müssen nur schauen, inwieweit unsere Bischöfe gewillt sind, darauf einzugehen... und wir wissen Bescheid.
Was man diesbezüglich in den letzten Tagen gesehen hat, ist mehr als traurig.
Zu Kothgasser u. Siebenrock: Das 2. Vat. Konzil wollte gemäß BXVI. keine neue Kirche und keinen anderen Glauben schaffen... nichts dergleichen ließe sich in den Texten finden. Um aber die viel beschworene \"neue\" Kirche zu rechtfertigen, muss natürlich wieder der Konzilsgeist herhalten.
\"VAT II Sakrament und Werkzeug der Vereinigung mit Gott\" und: \"Durch dieses Konzil sei die Kirche zur \'Weltkirche\' geworden.\" – Absolut krank, aber zumindest ehrlich: Ja leider, aus der Kirche Gottes ist eine Welt


6
 
 Toribio 13. Oktober 2012 
 

Analyse - Teil 2

M.Schn-Fl: \"Es hängt jetzt auch von einem jeden von uns ab, ob die amtskirchlichen Strukturen dieses \'Jahr des Glaubens\' wieder versacken lassen können. Wir wollen den Diözesanleitungen so auf die Füße steigen, dass wirklich etwas daraus wird.
Kathole: \"Ich könnte jede Wette eingehen, dass in den Ordinariaten und in der DBK ab morgen mit Hochdruck an einem Konzept gearbeitet wird, wie man das \'Jahr des Glaubens\' möglichst rückstandsfrei im alles beherrschenden Dialogprozess aufgehen lassen kann, so dass bei den Gläubigen der deutschen Ortskirche von der Intention des Hl. Vaters nichts mehr ankommt. Der DBK-Dialogprozess ist ja als eine Art \'Schwarzes Loch\' konzipiert, von dem jede echte geistliche Initiative in den nächsten Jahren sofort aufgesaugt und neutralisiert werden soll, bevor sie etwas in der Kirche anrichten kann.
M.Schn-Fl: \"Die werden schon versuchen, Wege und Mittel zu finden, um unsere Initiativen zu \'kanalisieren\'. Das haben sie im


4
 
 Toribio 13. Oktober 2012 
 

Zu meiner eigentlichen Analyse

BXVI. hat mit seiner Hermeneutik der Reform in der Kontinuität die linken u. rechten Missinterpreten des Konzils so richtig aufgescheucht. Vor allem die Progressiven, die weithin das Sagen haben, sehen ihre Deutungshoheit über das Konzil immer mehr dahin schwinden. Das macht sie zunehmend nervös, besonders nachdem jetzt auch das Päpstliche Komitee für Geschichtswissenschaft tätig geworden ist. Und jetzt auch noch dieses \"Jahr des Glaubens\", das nach der Ankündigung im letzten Jahr nun endlich begonnen hat.
Möchte an dieser Stelle an einige kath.net-Kommentare von damals erinnern, weil sie für das, was jetzt weithin geschieht, so bezeichnend – geradezu prophetisch! – waren.
Aus kath.net-Beitrag 33533 und 33535:

Gandalf: \"Tolle Sache! Bin mal gespannt, wie hier die einzelnen Diözesen bzw. Bistümer darauf reagieren oder sich einbringen werden.\"


5
 
 Toribio 13. Oktober 2012 
 

@ Chris2: Teil 2

Paul VI. weiter:
\"Es wird aber nie das Denken der Kirche darstellen. Es muss eine kleine Herde überleben, gleich, wie klein sie auch ist.\"
Ähnliches hörte man in den 90-er Jahren auch von Kard. Simonis. Die Kritik an Lehramt u. Hierarchie sei von Holland ausgegangen u. hat sich von dort aus in ganz Westeuropa u. schließlich in der ganzen Kirche ausgebreitet. Die entscheidende Ursache für die kritische Vertiefung des Konzils in Holland sah er in der dort herrschenden \"protestantischen Atmosphäre\". Er war überzeugt, dass der Protestantismus einen wesentlich größeren Einfluss auf das kath. Denken hat, als man gemeinhin glaubt. So fragte er sich, ob nicht in der westlichen Welt eine sog. \"zweite Reformation\" im Gang sei, die gefährlicher sei als der Islam u. die Sekten. Sie erwachse nämlich aus dem Innern der Kirche u. die Parallele zur ersten Reformation sei unverkennbar.
Es gibt auch heute viele Bischöfe u. Priester, die schon längst nicht mehr kath. sind.


5
 
 Toribio 13. Oktober 2012 
 

@ Chris2: So ist es!

Abneigung gegen alles \"Vorkonziliare\": Richtig, seitens gewisser Kreise immer wieder dieses Einschwören auf die Neuausrichtung der Kirche nach dem Konzil. Dazu das ständige Bekunden des Willens, unbeirrbar weiter auf diesem Unheilsweg zu bleiben.
Ihre flehentliche Bitte an die Betreffenden, mit dieser \"feindlichen Übernahme\" endlich aufzuhören, ist keine Übertreibung. Die bittere Realität ist, dass wir mitten in einer zweiten Reformation sind. Papst Paul VI. sah sie bereits kommen, er hat sich wenige Monate vor seinem Tod gegenüber Jean Guitton entsprechend geäußert:
\"Im Augenblick herrscht eine große Verwirrung in der Kirche, u. dabei steht nichts weniger als der Glaube auf dem Spiel... Am meisten überrascht mich, wenn ich über die kath. Welt nachdenke, dass innerhalb des Katholizismus ein nicht-katholisches Denken vorzuherrschen scheint. Und es kann geschehen, dass dieses Denken innerhalb des Katholizismus von morgen das stärkste sein wird.\"


5
 
 Chris2 13. Oktober 2012 
 

Realsatire

Mein Gott, warum tue ich mir so etwas immer noch an??? An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen: Leere Kirchen (in jedem Sinne des Wortes), Zerfall des sakramentalen Lebens, Ungehorsam gegen (die 1900-jährige) Lehre, gegen die Nachfolger der Apostel (\"Wir erfüllen doch den Willen des Papstes!\") und selbst gegen den offensichtlichen bzw. sogar erklärten Willen Jesu (\"Frauenpriestertum\", Unauflöslichkeit der Ehe), Irrlehrer auf kirchlichen Lehrstühlen und vor allem diese unbändige Abneigung gegen alles \"Vorkonziliare\". Hört bitte endlich auf mit Eurer \"feindlichen Übernahme\" und macht Eure eigene (so oft beschworene!) neue\" Kirche auf. Und laßt und endlich wieder in Ruhe römisch-katholisch sein!


3
 
 Edir 12. Oktober 2012 
 

@ supernussbi

Heutzutage Menschen von dem Wert der Religion, Glaube und Liturgie zu überzeugen ist eine große Herausforderung. Religion ist für die meisten lediglich eine Belibigkeit, viele sehen auch garkeinen Bedarf mehr dafür. Aber das ist auch eine Mahnung sich an der Überzungskraft messen zu lassen. Man kann niemnden zum glauben zwingen oder überreden, aber selbst wenn man es könnte, will man das? Loyalität zum glauben erwächst ohnehin nur aus Überzeugung.


3
 
 Edir 12. Oktober 2012 
 

@ Waldi

Ja wir sollten uns versöhnlich unterhalten. Das die Kirchen in der Nachkriegszeit Rappelvoll waren glaube ich sofort und kann ich gut nachvollziehen. Meine Großeltern sind 1912 und ich bin froh sie noch lange gekannt zu haben. Meine Eltern haben mich lediglich kulturel Christlich erzogen, sind aber keineswegs tiefgläubig. Ich kann mir vorstellen das sie das nicht so nachvollziehen können, aber die Menschen heute können es auch nicht so nachvollziehen wie es früher war.


2
 
  12. Oktober 2012 
 

Leere Kirchen ......?

Das muss ja nicht immer so bleiben.
Wenn ich höre und lese, wie so häufig in recht liebloser Weise von der \"vorkonziliaren\" Kirche und ihrer Liturgie gesprochen wird, tut mir das sehr weh.
Damit werden neben den vielen wahrhaft Glaubenden auch all die wunderbaren Menschen abgewertet, die sich an eben dieser Kirche und genau an dieser Liturgie aufgerichtet haben.
Ich denke jetzt nicht an die zahlreichen Heiligen vergangener Jahrhunderte, sondern an jene aus unserer Zeit.
Wie hat Edith Stein z.B. das \"Mysterium der Heiligen Eucharistie\" so schön beschrieben! Maximilian Kolbe, ein Heiliger, der sein Leben für einen Mitgefangenen opferte.
Beide waren sie Menschen der \"vorkonziliaren\" Kirche.
Es gibt noch mehr solcher Vorbilder.
Lehnt man die Kirche vor dem Konzil ab, lehnt man indirekt auch diese wunderbaren Zeugen ab.


4
 
 supernussbi 12. Oktober 2012 

Konzil und Päpste verwiesen auf Wichtigkeit der Liturgie

Habe das Konzil nicht mitgekriegt; war zu jung. Als Oberministrant erlebte ich jedoch jeden Sonntag vier deutsche und zwei fast völlig lateinische Messen (nach altem Messbuch, mit Stufengebet, jedoch am Volksaltar). Alles war friedlich möglich. Tägliche Maiandachten und Oktober-Rosenkranz wurde vom Pfarrer persönlich gehalten. Das alles ging mir so tief, dass ich plötzlich den Wunsch verspürte, auch einmal dieses Wunder der Wandlung erleben zu dürfen usw.
Wo aber können heute junge Menschen noch Priester und Gläubige erleben, die täglich eucharistische Freundschaft mit Jesus leben?
Sicher, es ist schwer, Eltern jeden Sonntag zur Kirche zu bewegen, einzelne ein bis zweimal pro Monat. Aber wöchentliche Schulmessen können auch viel bewirken. Dass diese vielerorts weggefallen sind, haben die Priester zu verantworten.
Jugendwallfahrten, Reisen, Weekends mit Möglichkeiten zur tägl. Messe sind unerlässlich.
Pflegen wirs, dann erübrigt sich der Konzilsstreit!


1
 
 Waldi 12. Oktober 2012 
 

Fortsetzung:

Ich verstehe nur nicht, wie man sich in den letzten 5 Jahrzehnten an diesen so schmerzlichen und dramatischen Veränderungen festbeißen kann und alles verteufelt und ablehnt was unzähligen Generationen bis 1962 in höchstem Maße heilig war. Unzählige Heilige sind aus dieser Kirche hervorgegangen. Riesige Kathedralen und Dome sind in diesen Jahrhunderten von genialer Künstlerhand zur Ehre Gottes entstanden, kunstvolle und würdige Altäre, um dem Allerheiligsten höchste Ehre zu erweisen. Wie sehen die modernen Kirchen heute aus? In vielen Kirchen wurden sogar gegen den Willen der Gläubigen die Hochaltäre pietätlos abgerissen und durch einen primitiven Volksaltar ersetzt. Der Tabernakel irgendwo in einer unauffälligen Seitennische versteckt.
Von den vielerorts total verstümmelten Heiligen Messen zu volkstümlichen Mahlfeiern degradiert, ganz zu schweigen. Denken Sie mal darüber nach!


4
 
 supernussbi 12. Oktober 2012 

Mit und ohne Konzil wären Kirchen leerer

Edir und Waldi - Ich erlaube mir, mich in Ihre Konversation einzumischen.
Ich bin auch der Ansicht, dass nach diesen gewaltigen Umbrüchen in der Welt, verbunden mit dem ganzen Wohlstand, den vielfältigen technischen Möglichkeiten und mit dem so gewaltig zugenommenen Egoismus und der damit verbundenen Schwierigkeiten gerade für junge Menschen, die wahren Werte zu erkennen und zu leben, die Kirchen auch ohne Konzil leerer geworden wären.
Grundsätzlich ist ja jeder an Neuem interessiert. Aber jungen Menschen fehlen Erfahrung und Weisheit des Alters. So geht einfach viel mehr daneben.
Nicht das Konzil ist schuld, dass zusätzlich das Beispiel und Zeugnis vieler Priester und Laien verflacht und die begeisterte Liebe zur Kirche bei nicht wenigen erloschen ist.
Dass es mehr Hinwendung zur Welt im Sinn des freundschaftlichen Zeugnisgebens braucht, das ist klar. Man kann aber nur bestehen und begeistern, wenn man selber aus tägl. Beziehung zu Christus im Altarsakrament lebt.


5
 
 Waldi 12. Oktober 2012 
 

Lieber Edir,

ich möchte mich mit Ihnen über das Kirchenproblem versöhnlich unterhalten. Sie kennen die Genaration Ihrer Großeltern noch, ich gehöre zu dieser Generation. Ich habe am 16. April 1944 die erste Heilige Kommunion emfangen. Meine Eltern haben mich im kath. Glauben erzogen, wie sie ihn von ihren Eltern und Großeltern geerbt haben und es ist mir nie in den Sinn gekommen aus dieser geistigen Geborgenheit auszubrechen. Als das II. Vatikanum 1962 einberufen wurde, war ich bereits 25 Jahre alt und mit der Kirche schon auf du und du tief vertraut. Besonders in den schlimmen Kriegs- und Nachkriegsjahren war die Kirche für mich und für viele ein sicherer Anker in stürmischer und turbulenter Zeit. Unsere große Kirche war immer bis zum letzten Platz gefüllt und niemandem wäre eingefallen diese uns so vertraute und ehrwürdige Kirche durch ein Konzil so radikal umzukrempeln.


4
 
 Edir 12. Oktober 2012 
 

Es hilft nichts

Früher hatte das Christentum aus verschiedenen Faktoren einen halt in der Gesellschaft, die heute nicht mehr da sind. Auch schlechte Faktoren, Angst vor Strafen für Sünden, Angst vor sozialer Ausgrenzung z.b. Angst ist nie ein guter Wegweiser, und diese Ängste prägen die Menschen auch nicht mehr. Aber auch positive Dinge, die Gemeinschaft, die gemeinsamen Aktivitäten und kulturelles Angebot hat die Menschen bei der Kirche gehalten, aber auch da finden die Menschen heute zu genüge Ersatz. Man muss sich erstmal damit abfinden wie es ist, das ist der Ausgangspunkt im hier und jetzt.


2
 
 elisabethdiezweite 12. Oktober 2012 
 

Heute bei uns

Festveranstaltung zur 50-Jahr Feier der Eröffnung des II.Vatikanischen Konzils
Zeit: Freitag, 12. Oktober 2012
19 Uhr: Festgottesdienst in der Klosterkirche St. Marien in Lienz
Musikalische Umrahmung durch den Chor „Juvenis“
Ca. 19.30 Uhr: Vortrag mit Univ.-Prof. Dr. Roman Siebenrock
Im Anschluss herzliche Einladung zur Agape im Kreuzgang
Mit ganz lieben Grüßen
das Team des Bildungshauses Osttirol


1
 
  12. Oktober 2012 
 

Ein Glück

daß dieser Konzilsgeistbeschwörer bald abtritt.


3
 
 Nada 12. Oktober 2012 
 

Umfrage

Fragt man altgediente, ehrenamtlich engagierte vorkonziliare Christen, was das Konzil denn \"gebracht\" habe, bekommt man so treffliche Anworten wie, \"der gute Papst Johannes XXIII wollte die Türen der Kirche weit öffnen für einen neuen Geist. Man hat aber versäumt, sie hinten wieder zu schließen. So verwehte das urkatholische, von der sakramentalen Beichte...., ja einfach alles, was einem bis dato heilig war\". Die 10-12% Gottesdienstbesucher am Sonntag sprechen für sich. Nach mir die Sündflut, denken nicht wenige dem Evangelium verpflichtete Hirten.


3
 
 Edir 12. Oktober 2012 
 

Ich bin überzeugt

die Kirchen würden ebenso leer sein wenn es dieses Konzil nicht gegeben hätte. Relgiöse Fundmentalisten sind auch unter den 30 Prozent Katholiken eine kleine Minderheit. Diese Minderheit ist aber unfähig Menschen vom glauben zu überzeugen da sie häufig selbstgerecht, überheblich, verbissen und verbittert und damit einfach unsympathisch sind. Wir leben in ganz anderen Zeiten, Menschen müssen da abgeholt werden wo sie stehen, anderes geht nicht.


2
 
  12. Oktober 2012 
 

Erzbischof Kothgasser

Ich glaube eher, dass H. Erzbischof Kothgasser von Salzburg und H. Prof. Siebenrock da falsche Meinungen vertreten. Es kann nicht sein, dass da ein sogenanntes ,Theologenmemorandum` wieder neu aufgefrischt wird, welches ja sehr gegen den Geist des 2. Vat. Konzils ist.
Solche Sehweisen können u. a. auch gute Wege vom damaligen Konzil völlig vergiften. Und Kardinal Meisner hatte da schon recht, wenn er sich gegen dieses Memorandum stellte. Immer nur alles in Frage stellen und kritisieren, dies ist in Deutschland und auch anderswo geradezu sehr eine tolle Mode. Auch werden Menschen niedergemacht, die eine andere Meinung haben. Auch dies ist sehr gegen die Demokratie und gegen eine gesunde Meinungsvielfalt. Um Gott zu hören, muss man zuerst in sich gehen, benötigt auch innere Stille und eben nicht das andere Geschrei dieser Meinungsmischer. Dies heißt jetzt aber nicht in Sack und Asche gehen, sondern ein Handeln und Denken nach der Vernunft.
H. Kraft


3
 
 Waldi 12. Oktober 2012 
 

Erzbischof Kothgasser liebt den schwarzn Humor...

\"Wir hoffen, dass der Geist des Konzils in unserer Kirche erhalten bleibt“, sagte Erzbischof Alois Kothgasser (Foto).
Und Siebenrock färbt diesen Humor noch schwärzer nach:
„Das Konzil zielt auf die Bekehrung der Herzen hin, dass die Menschen immer mehr dem Evangelium treu werden“.
Aber die Kirchen, lieber Herr Siebenrock, (mit nicht bekehrtem, sondern gegen den Papst revoltierenden Herzen), werden immer leerer und deshalb gibt es auch immer weniger Menschen die dem Evangelium treu bleiben! Auf welchem Luftschloss leben Sie, dass Ihnen dieser schockierende Zustand der katholischen Kirche der Gegenwart völlig entgeht?
Und wieder drängt sich die Frage auf: Warum sind nach dem Konzil und der Liturgiereform der Kirche viel mehr Menschen davon gelaufen als je zuvor? Wie kann man nach diesem Niedergang der Ansicht von Erzbischof Kothgasser: \"Wir hoffen, dass der Geist des Konzils in unserer Kirche erhalten bleibt“, noch zustimmen?


4
 

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