13 Oktober 2012, 10:30
'Aaron': Was wäre, wenn mein abgetriebenes Kind leben würde?
 
Hildegard13
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Abtreibung'
Der Kurzfilm ‚Aaron’ zeigt eine Frau, die an den Geburtstag ihres Sohnes denkt. Doch das Kind wurde nie geboren, sondern abgetrieben. Hauptdarstellerin Vanessa Ore hatte selbst mit den Folgen einer Abtreibung zu kämpfen.

Front Royal (kath.net/LSN/jg)
LifeSiteNews hat einen Kurzfilm veröffentlicht, der die Probleme einer Frau nach der Abtreibung thematisiert. Sie stellt sich vor, wie sie den Geburtstag ihres Sohnes Aaron feiern würde, nachdem der Film benannt ist. Am Spielplatz sagt er ihr, dass er sie liebt und ihr vergibt. Dann ist er plötzlich verschwunden. Im Telefongespräch mit ihrem Ehemann/Partner stellt sich heraus, dass das Kind nie geboren wurde, weil sich die Eltern zur Abtreibung entschlossen hatten. Jedes Jahr am Geburtstag des Kindes muss die Mutter daran denken, was wäre, wenn das Kind leben würde.

Werbung
romwallf


Hauptdarstellerin Vanessa Ore hatte selbst eine Abtreibung, als sie neunzehn Jahre alt war. Später bekehrte sie sich zum christlichen Glauben, heiratete und bekam drei Kinder. Ähnlich der Mutter, die sie im Film darstellt, hatte sie lange unter den Folgen der Abtreibung zu leiden. „Es bleibt eine Narbe. Es passiert buchstäblich ein Tod in dir, körperlich und emotional“, sagte sie gegenüber LifeSiteNews. Sie hatte sich die Abtreibung vergeben, als sie sich bekehrte, aber es dauerte lange, bis sie mit den Nachwirkungen zurecht kam, sagte sie.

Ein Wendepunkt in ihrem Heilungsprozess war der Film October Baby. Der Film erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die herausfindet, dass sie ihre eigene Abtreibung überlebt hat. Vanessa Ore beschloss, sich mehr im Lebensschutz zu engagieren, nachdem sie den Film gesehen hatte. Jetzt betreut sie Frauen, die unter dem „Post-Abortion-Syndrome“ leiden. Eine Frau leidet unter Alzheimer, erinnert sich aber an eine Abtreibung, die sie vor dreißig Jahren hatte. „Ich habe ihr gesagt, dass ihr vergeben wurde und dass sie das Kind wieder sehen wird, wenn sie in den Himmel kommt“, berichtet Ore. Sie hält das für die wichtigste Botschaft des Kurzfilms „Aaron“.

Die Gnade und die Barmherzigkeit, die eine Frau braucht, um das Post-Abortion-Syndrome zu überwinden, können nur von Gott kommen, sagt Vanessa Ore. Als seine Kinder können wir ihnen die Hand reichen, sagt sie.

'Aaron' (englische Version)










Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 

meist kommentierte Artikel

Der Exorzismus des Papstes (52)

Oberster römischer Exorzist: Papst hat einen Exorzismus vollzogen (50)

Sich nicht in das Leben des Anderen einmischen! (41)

Sexueller Missbrauch: Wie pädophilenfreundlich waren die Grünen? (40)

Selbstherrlicher Ungehorsam begründet keine ‚Kommunio‘ (30)

Streit über Meisners Kritik an deutscher Familienpolitik (28)

Britischer Lokalpolitiker fordert Tötung behinderter Kinder (28)

Kardinal Meisner: Der neue Papst ist kein Reformer (26)

Cohn-Bendit wird von Missbrauchsbeauftragten scharf kritisiert (26)

Qui tacet, consentire videtur? (25)