
Hamburg (kath.net) „Im Bereich Missbrauch und Vergewaltigung sind Falschbeschuldigungen ein Massenphänomen geworden.“ Das sagte der Meteorologe und TV-Moderator Jörg Kachelmann (Foto), der vor gut einem Jahr nach einem Prozess-Marathon vom Vorwurf freigesprochen worden war, eine frühere Freundin vergewaltigt zu haben. Darüber berichtete der „Spiegel“.
Kachelmann erläuterte in einem Interview mit dem Hamburger Nachrichtenmagazin, er wolle „wirklich, dass jeder Vergewaltiger hinter Gitter kommt. Aber für Frauen sind Verleumdungen heute eine beliebte und effektive Waffe geworden“. Gemeinsam mit seiner Frau Miriam Kachelmann beklagte er eine „gewohnheitsmäßig männerverurteilende Justiz“.
Die Psychologiestudentin Miriam Kachelmann wies darauf hin, dass man sich heutzutage mit Missbrauchsvorwürfen „sehr einfach an Chefs und Lebenspartnern rächen“ sowie „problemlos das Sorgerecht für Kinder erstreiten“ könne, denn es gebe „eine Opferindustrie, die in dieser kranken Form endlich weg muss“.
Jörg Kachelmann kritisierte in diesem Zusammenhang auch Alice Schwarzer: „Frau Schwarzer und ihre Vasallinnen stehen meiner Ansicht nach schon lange nicht mehr auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Einfach weil sie nicht mehr für die - notwendige - Gleichstellung der Geschlechter kämpfen, sondern für die Privilegierung eines Geschlechts und die Kriminalisierung des anderen.“
Foto Jörg Kachelmann: © www.meteomedia.ch
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