
Rom (kath.net/as) Zum Schluss der heiligen Messe, mit der Papst Benedikt XVI. die XIII. ordentliche Vollversammlung der Bischofssynode eröffnete, betete der Papst das Gebet des Angelus. In seiner Ansprache erinnerte Benedikt XVI. an das heutige Fest der Gottesmutter – Königin des Rosenkranzes sowie an die Feierlichkeiten in Pompei zur traditionellen „Supplica“ und rief dazu auf, das Gebet des Rosenkranzes im kommenden Jahr des Glaubens besonders wertzuschätzen.
Mit dem Rosenkranz „lassen wir uns von Maria, Vorbild des Glaubens, in der Betrachtung der Geheimnisse Christi führen“. So werde dem Gläubigen Tag für Tag geholfen, das Evangelium aufzunehmen, so dass dieses „unserem Leben Form gibt“. Der Papst rief dazu auf, den Rosenkranz persönlich, in der Familie und in der Gemeinde zu beten „und sich so in die Schule Mariens zu begeben, die zu Christus führt, lebendige Mitte unseres Glaubens“.
Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:
Einen frohen Gruß richte ich an die vielen Gäste aus den Ländern deutscher Sprache. Mit der heiligen Messe heute morgen habe ich die 13. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode mit dem Thema „Die neue Evangelisierung für die Weitergabe des christlichen Glaubens" eröffnet. Als Vorbilder für die Weitergabe des Glaubens begleiten uns die beiden neuen Kirchenlehrer: Johannes von Avila und Hildegard von Bingen. Johannes beschreibt die Nachfolge Christi als ein inneres Voranschreiten, das sich auf das persönliche Gebet und die Einübung der Tugenden stützt. Hildegard ist eine Patronin des guten Rates. Sie setzt ihr großes Wissen ein, um Menschen zu helfen, mehr im Einklang mit Gott, unserem Schöpfer und Erlöser, zu leben. Begleiten auch wir mit unserem Gebet diese Synodenversammlung und bitten wir, daß der Heilige Geist uns führe auf allen Wegen.
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