
Vatikan Stadt (kath.net/pl) Während der Generalaudienz von Papst Benedikt XVI. am vergangenen Mittwoch hatte sich ein Mann auf der Kuppel des Petersdoms aufgehalten und ein Protestplakat gezeigt (Foto). Das berichtete der „Catholic News Service“. Der 49-jährige Italiener Marcello Di Finizio, Inhaber eines kleinen Geschäftes in Norditalien, wollte damit gegen die italienische und europäische Wirtschaftspolitik protestieren. Er hatte das Dach des Petersdoms bereits am Vortag erklommen. Der Mann hat die Kuppel am Mittwochabend mit Hilfe vatikanischer Feuerwehrleute wieder verlassen, er hatte sich 20 Stunden auf dem exponierten Dachsims aufgehalten.
Die Teilnehmer der Generalaudienz am Mittwochvormittag konnten zwar das Plakat mit bloßem Auge erkennen, jedoch den Text nicht lesen. Offenbar wusste der Großteil der etwa 20.000 Audienzteilnehmer nicht, dass sich eine Person unerlaubt auf der Peterskuppel aufhielt, so der „Catholic News Service“. Vatikansprecher Federico Lombardi gab an, dass Di Finizio offenbar nicht psychisch stabil sei.
Videoaufnahnen des Vorfalls zeigten, dass Di Finizio, der mit einer Touristengruppe zur Kuppel des Petersdoms gestiegen war, eine Brüstung überkletterte und sich dann auf einen Vorsprung oberhalb eines der Kuppelfenster abgeseilt hatte.
kathTube: Unkommentiertes Kurzvideo des Vorfalls
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Foto: ©Corriere Romano/Screenshot
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