29 September 2012, 15:56
Vatikan: Soziale Netzwerke sind Thema für Mediensonntag 2013
 
Hildegard13
 
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Facebook, Google Plus und Twitter: Der Welttag der sozialen Kommunikationsmittel im Jahr 2013 steht unter dem Thema «Soziale Netzwerke: Portale der Wahrheit und des Glaubens; neue Räume der Evangelisierung».

Vatikanstadt (kath.net/KNA) Facebook, Google Plus und Twitter: Der Welttag der sozialen Kommunikationsmittel im Jahr 2013 steht unter dem Thema «Soziale Netzwerke: Portale der Wahrheit und des Glaubens; neue Räume der Evangelisierung». Das teilte der päpstliche Medienrat am Samstag mit. Am 24. Januar, dem Tag des Schutzheiligen der Journalisten, Franz von Sales, soll eine Botschaft des Papstes zu dem Thema veröffentlicht werden. Der 47. Weltmediensonntag wird von der katholischen Kirche in den meisten Ländern am 12. Mai 2013 begangen, in Deutschland am zweiten Sonntag im September.

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Papst Benedikt XVI. habe das Thema gewählt, weil sich aus der «digitalen Umwelt» eine der bedeutsamsten Herausforderungen für Evangelisierung ergebe, heißt es in der Mitteilung. Derzeit tendiere die Technik dazu, «das Verbindungselement vieler menschlicher Erfahrungen», etwa der Beziehungen und des Wissens, zu werden. Die Kirche müsse sich fragen, wie die sozialen Netzwerke den Menschen eine Hilfe sein könnten, um Jesus Christus zu begegnen. Die «immer lebendige Frage des Menschen nach Sinn und Glauben» tauche auch im Internet auf. Die Kirche müsse das Evangelium als Antwort darstellen können; die «oberflächliche Anpassung» einer Sprache allein reiche nicht mehr aus.

Es brauche ein klareres Verhalten, heißt es in der Mitteilung. Das Internet solle nicht wie ein «Mittel» der Evangelisierung benutzt werden, sondern es müsse berücksichtigt werden, «dass das Leben des Menschen von heute auch in der digitalen Welt zum Ausdruck kommt». Es gehe darum, die «digitale Welt zu humanisieren und lebendig zu machen». Die sozialen Netzwerke ermöglichten, «in Kommunikation und menschlicher Beziehung einen dialogischen und interaktiven Stil stärker zu betonen».


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