28 September 2012, 11:00
Betet, dass ich ein demütiger, rechtgläubiger, heiliger Bischof werde!
 
Hildegard13
 
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Nach seiner Weihe erinnerte der neue Bischof von Porthmouth, Philip A. Egan, daran, dass ein Bischof als „Nachfolgers der Apostel“ sein Amt „in Übereinstimmung des Verstandes, des Willens und des Herzens mit dem Papst“ ausüben soll.

Portsmouth (kath.net/pl) „Bitte betet für mich zum Herrn Jesus Christus, dessen Herz sich im Allerheiligsten Sakrament nach uns sehnt, dass ich ein demütiger und heiliger, rechtgläubiger, kreativer und mutiger Bischof von Portsmouth sein werde, einer, der nach dem Vorbild des Herrn geformt ist.“ Das sagte der Bischof der südenglischen Diözese Porthsmouth, Philip Anthony Egan (Foto), letzten Montag in der Dankansprache direkt nach seiner Weihe. Ein Bischof sei „ein Nachfolgers der Apostel“, er ist „in Übereinstimmung des Verstandes, des Willens und des Herzens mit dem Papst“ der „oberste Hirte, Lehrer und Hohepriester der ihm anvertrauten Diözese“, erläuterte Egan die Grundzüge des Bischofsamtes. „Wie der Meister“ muss ein Bischof „sein Leben geben für seine Herde“.

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Egan hatte auf die Entdeckungen und Entwicklungen in den Wissenschaften, in Computer und Cybernetik, in Medizin und Biotechnologie usw. hingewiesen, „von welchen unsere Vorfahren nicht träumen konnten“. „Sogar jetzt, während wir sprechen, streift die ‚Neugier‘ [ein Mars-Rover] zwischen den Sanddünen des Mars umher, um die bemannte Raumfahrt zum roten Planeten vorzubereiten“. Doch, betonte der neugeweihte Bischof, „in all diesen pulsierenden Entdeckungen muss die katholische Tradition in einem gegenseitig sich bereichernden kritischen Gespräch das Alte mit dem Neuen verbinden“. Denn die Grundbedürfnisse der Menschen seien stets dieselben geblieben: „Das Bedürfnis, zu lieben und geliebt zu werden, das Bedürfnis nach einem Lebenszweck und einer Berufung, das Bedürfnis, zu einer Familie und Gemeinschaft zu gehören, das Bedürfnis nach Barmherzigkeit und Vergebung, nach Frieden und Gerechtigkeit, und im allerletzten das Bedürfnis nach Unsterblichkeit und nach dem Göttlichen“.

Deshalb, so mahnte Egan, müssen die Katholiken „die Botschaft der Erlösung einem Volk anbieten“, welches sich „schmerzlich nach neuer Hoffnung und Orientierung sehne“. Dieses Volk sei entrechtet „von der Öde moderner britischer Politik“, ermüdet „vom Kreislauf von Arbeit, Einkaufen, Unterhaltung“ und betrogen „von den politischen Entscheidungsträgern im Bereich Bildung, Gesetzgebung, Medizin und Sozialpolitik“. Diese politischen Entscheidungsträger brächten eine „relativistische Welt“ hervor, auch wenn dies in „guter Absicht“ geschehe. Doch in dieser „relativistischen Welt“ säten sie „den Samen für eine erwürgende Gegenkultur des Todes“ aus.

Foto Bischof Ph.A.Egan: © www.portsmouthdiocese.org.uk






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