21 September 2012, 08:30
Internationales katholisches Portal geht online
 
Hildegard13
 
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Die Seite „aleteia“ verstehe sich als «soziales Netzwerk zum Dialog über Glaubens-, Lebens- und Gesellschaftsthemen für Menschen auf der Suche nach der Wahrheit», sagte der Gründer von Aleteia, Jesus Colina.

Rom (kath.net/KNA) Facebook auf katholisch: Unter www.aleteia.org können User seit Donnerstag in fünf Sprachen Nachrichten lesen und kommentieren sowie Fragen zu katholischen Glaubensinhalten stellen. Die Seite verstehe sich als «soziales Netzwerk zum Dialog über Glaubens-, Lebens- und Gesellschaftsthemen für Menschen auf der Suche nach der Wahrheit», sagte der Gründer von Aleteia, Jesus Colina, bei der Vorstellung vor Journalisten in Rom.

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Das Projekt wird nach seinen Angaben von der italienischen «Stiftung für Evangelisierung durch die Medien» (FEM) unterstützt. Es stehe nicht unter der Leitung einer einzelnen katholischen Bewegung. Die Seite ist mit jeweils unterschiedlichen Inhalten auf Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch online; eine arabische Version soll folgen.

Auf Aleteia (Altgriechisch für «Wahrheit») solle gezeigt werden, was die Menschen suchten, und nicht, was eine Institution publizieren wolle, so Colina. Daher sei es kein Netzwerk des Vatikan, auch wenn die päpstlichen Räte für die Medien und die Neuevangelisierung ihre Sympathien bekundet hätten.

Die Nachrichten auf der Seite stammen den Angaben zufolge von «mehr als 1.000 Partnern», etwa der US-amerikanischen «Catholic News Agency», dem französischen «Radio Notre Dame» oder dem vatikanischen Missionspressedienst «Fides». Unter den 45 Mitarbeitern seien auch Moderatoren, die die Fragen und Antworten auf ihre «katholische Dimension» prüften, so Colina.

Geschäftsführer von Aleteia ist Andrea Salvati (48), früher verantwortlich für «Google Italia». Der Spanier Colina war 1997 Mitbegründer und bis September 2011 Chefredakteur des Pressedienstes «Zenit».

Im Oktober 2011 hatte der Präsident des päpstlichen Rates für Neuevangelisierung, Erzbischof Rino Fisichella, die Aleteia-Initiative in einem Interview mit der Vatikanzeitung «Osservatore Romano» beworben und bei einer Vatikan-Konferenz zur Neuevangelisierung vorgestellt.

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