
Oviedo (kath.net/pl) Jesus Sanz Montes, Erzbischof von Oviedo (Foto), hat versprochen, jeden Monat einen Teil seines Bischofsgehaltes an die Caritas zu geben, bis die am meisten benachteiligten Familien die gegenwärtige „ökonomischen und moralischen Krise“ nicht mehr aushalten müssten, welche „wie ein Fluch“ sei. Dies sagte der Erzbischof vergangenen Sonntag in seiner Predigt anlässlich des großen Festtages von Asturien und der Patronin Asturiens, der Jungfrau [Maria] von Covadonga, vor zahlreichen politischen und kirchlichen Repräsentanten.
Einen wichtigen Impuls für diesen Schritt, so erläuterte Sanz Montes in seiner Predigt weiter, habe er im vergangenen Mai beim Weltfamilientreffen in Mailand mit Papst Benedikt XVI. erhalten. Der Erzbischof berichtete, wie er bewegt gewesen sei vom Zeugnis einer griechischen Familie, die darum kämpft, ihre Hoffnung nicht zu verlieren. Papst Benedikt habe dann, erinnerte der Erzbischof, von „Brüderlichkeit“ zwischen den Familien, den Pfarreien und Städten gesprochen. An dieser Solidarität wolle er sich beteiligen, so Sanz Montes, er wolle sich dadurch „mit den vielen Initiativen von Personen oder Institutionen“ vereinigen, „die tun, was ihre Möglichkeiten erlauben“.
Denn bei der Antwort des Papstes „habe ich mich eingeladen gefühlt“, nicht nur Worte der Solidarität zu sagen, sondern einen konkreten Schritt zu tun, erläuterte er.
Der Franziskaner Jesus Sanz Montes hatte vor dem Theologiestudium als Bankangestellter gearbeitet. Der ehemalige Professor für mittelalterliche Spiritualität hat schon mehrere Bücher veröffentlicht, er ist momentan der jüngste Erzbischof Spaniens.
Die erwähnte griechische Familie begegnete Papst Benedikt beim Weltfamilientag 2012 – ab Minute 22,40
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Foto: © Iglesia en Asturias
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