
Glasgow (kath.net/pl) „Das Angebot, das die Kirche der Welt heute macht, ist keine Idee, kein Plan, keine Politik, sondern eine Person. Diese Person ist Jesus Christus, der Sohn Gottes, geboren von Maria.“ Das sagte Philip Tartaglia (Foto) am Samstag bei seiner Predigt zur Amtseinführung als Erzbischof von Glasgow in der Kathedrale St Andrews.
„Ich persönlich glaube, dass dieses Angebot aufregend bleibt und unendlich wichtig für die Welt, in der wir leben, und wenn dieses Angebot Menschen guten Willens mit Überzeugungskraft und gut gemacht wird, werden diese oft feststellen, dass ihr Verstand zu Gottes Wahrheit gezogen wird und dass ihr Herz von der Liebe Gottes berührt wird. Genau deshalb dürfen wir es nie an Vertrauen, an Hingabe und an Begeisterung für das Evangelium Jesu Christi mangeln lassen.“
„Ich möchte, dass die gesamte Gemeinschaft der Erzdiözese, meine Priester und Ordensleute, Eltern und Lehrer, mit dieser Hingabe an und dieser Begeisterung für Jesus und sein Evangelium erfüllt sind und diese Freude ausstrahlen, die dem unermesslichen Schatz entspringt, unseren Herrn Jesus Christus zu kennen“, betonte der neue Erzbischof. „Ich möchte, dass unsere Jugendlichen und Kinder die Schönheit und das Wunderbare Jesu Christi spüren und verstehen, damit sie mit Eifer und Freude den wahren Glauben entdecken, die heiligmachende und verwandelnde Kraft der Sakramente, der Lehre und der mütterlichen Sorge der Kirche, mater et magistra [Mutter und Lehrmeisterin].“
„Ich möchte, dass wir alle die Neuevangelisierung als die besondere Herausforderung unseres Lebens annehmen, dass wir einander und einer größeren Gemeinschaft die rettende Botschaft der Liebe und des Erbarmens Gottes in Jesus Christus in all ihrer Fülle bezeugen.“
„Wir müssen deutlich machen, dass die Botschaft, die wir der Welt über das Gemeinwohl, über die spirituelle Gesundheit unseres Landes, über die Heiligkeit des menschlichen Lebens, über Ehe und Familie, über die Verminderung der Armut und dem Streben nach Gerechtigkeit, über die Sorge um jene, die an den Rand unserer Gesellschaft gedrängt wurden, das all dies nur eine einzige Quelle hat, Ihn, Jesus Christus, geboren von Maria, der vom Vater zu uns gekommen ist“, führte der schottische Erzbischof weiter aus. „In einer Zeit, in welcher die Umstände uns dazu zwingen, über die Religionsfreiheit nachzudenken, ist das Tagesevangelium [Hochfest Mariä Geburt] eine Erinnerung zur rechten Zeit, dass Jesus Christus unsere Freiheit ist, und dass die Kirche wahrhaft frei sein wird in genau dem Maß, wie sie nicht auf Verbindungen mit irdischen Kräften setzt, sondern allein auf Jesus Christus und sein Evangelium.“
Foto Erzbischof Tartaglia: (c) Erzdiözese Glasgow
Tweet
Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben



Tippfehler melden
Druckversion



Anderswo...
Top Artikel der letzten 7 Tage

