
Brighton (kath.net/pl) „Ich möchte besonders im Jahr des Glaubens jeden Katholiken dazu einladen, jeden ersten Freitag des Monats um drei Uhr nachmittags einen Moment des Lob- und Dankgebetes einzuschieben, sofern dies möglich ist, oder vielleicht in der Mittagspause.“ Dies sagte Kieran Conry, der Bischof der südostenglischen Diözese Arundel und Brighton, Vorsitzender des Evangelisationskomitees der Bischofskonferenz von England und Wales. Darüber berichtete der „Telegraph“. Die Tageszeitung sieht dies im Zusammenhang mit der aktuell laufenden Klage von vier Briten vor dem Europäischen Menschrechtsgerichtshof, u.a. zum sichtbaren Tragen von Kreuzen an der Kleidung während der Arbeit, kath.net hat berichtet.
„Hören Sie auf mit dem, was Sie gerade tun (falls dies Ihre Verantwortlichkeiten zulassen), vielleicht schließen Sie die Augen, beugen Sie Ihren Kopf und meditieren Sie im Gebet in Stille über das Opfer, das Jesus am Kreuz aus Liebe zu Ihnen und zu jedem erbracht hat“. „Vielleicht wollen Sie auch Ihr Handy so einstellen, dass es um 14.55 Uhr klingelt und Sie an Ihre Gebetspause erinnert.“
Es sei nicht so wichtig, welche genauen Worte man dafür auswähle, betonte Bischof Conry, wie der „Telegraph“ weiter berichtete. Sondern es gehe darum, „einfach eine Pause machen und für jenen Moment bei Jesus sein.“ Auf diese Weise würde man nicht nur „die eigene Beziehung zu ihm“ vertiefen, sondern „in Stille und Zuversicht bezeugen Sie Ihren Glauben denen, die um Sie sind“.
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