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Der Ökumeneaufruf schadet der Ökumene10. September 2012 in Deutschland, 13 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Forum Deutscher Katholiken zum Aufruf Ökumene jetzt: Die Unterzeichner des Aufrufs unterliegen dem Irrtum, die Einheit im Glauben könne ausgehandelt oder durch gesellschaftlichen und politischen Druck herbei gezwungen werden.
Berlin (kath.net) Der Aufruf einiger Politiker und weiterer Personen zur "Überwindung der Kirchentrennung trotz bestehender tiefgreifender Unterschiede in der Frage der Sakramente, im Ämter- und Kirchenverständnis beruht auf einem politischem Missverständnis von Glaube und Ökumene. Dies schrieb Hubert Gindert, der Vorsitzende des Forums Deutscher Katholiken, in seiner Stellungnahme zum Aufruf Ökumene jetzt durch einige prominente Politiker und Christen. Bei der Trennung handle es sich nicht um historisch gewachsene konfessionelle Unterschiede. Diese stünden vielmehr am Anfang der Spaltung und seien bis heute noch nicht überwunden. Die Unterzeichner des Aufrufs fordern praktische Fortschritte und rasche konkrete Ergebnisse, sie mogeln sich an der Pflicht der Christen vorbei, in einer säkularisierten Welt persönlich Zeugnis für den christlichen Glauben abzulegen. 
Auch ließen die Unterzeichner des Aufrufs außer Betracht, dass am Anfang der Spaltung Sünde und Verfehlung auf beiden Seiten stünden und dass ökumenischer Fortschritt Bekehrung und Hinhören auf das Wort Gottes voraussetzt. Im ernsthaften ökumenischen Dialog geht es nicht um Taktik, sondern um Wahrheit. Auch vergäßen die Unterzeichner die Pflicht der Politiker wie auch aller Christen, die unantastbare Würde des Menschen von der Empfängnis bis zum Tod wiederherzustellen und durch wirksame Gesetze abzusichern. Die Unterzeichner des Aufrufs unterliegen dem Irrtum, die Einheit im Glauben könne ausgehandelt oder durch gesellschaftlichen und politischen Druck herbei gezwungen werden. Damit aber brächten die Initiatoren des Aufrufs zusätzliche Spaltung und schaden dem ernsthaften ökumenischen Bemühen der Christen, schloss die Stellungnahme des Forums Deutscher Katholiken.
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Lesermeinungen| | 12. September 2012 | | | |
Der Inhalt bestimmt die Form, NIE die Form den Inhalt.
Spaltung kommt immer von den Ungeduldigen, die keine Entwicklung und kein Wachsen zulassen. Das ist die Wurzel aller Häresien.
Form ist Grenze.
Sie führt in diesem Fall zur Verweltlichung der Argumentation und damit zur Verweltlichung und Verzweckung der Kirche.
Neuer Wein in alten Schläuchen ist eine Mogelpackung. |  1
| | | | | Pilgrim_Pilger 12. September 2012 | | | | Sie sagen Ökumene meinen aber Verweltlichung Viele \"Wölfe in Schafpelz\" die nach mehr Ökumene rufen , rufen gleichzeitig nach Frauenordination etc etc etc.
Meine Erfahrung ist, das jene die immer eindringlicher nach mehr Ökumene rufen sich im Grund ihres Denkens eine andere Kirche eine selbst gestaltete Kirche wünschen, eine Kirche die sich den Zeitgeist und den Geist der Welt anpasst. Eine Kirche die den Ohren der \"mächtigen\" Menschen schmeichelt und eine Kirche die den \"mächtigen\" Menschen nach dem Mund verkündet. Oft ist diesen gar nicht bewusst dass, das drängen nach einer \"falschen\" Ökumene also nach einer Ökumene die die katholische Kirche ihrer Grundpfeiler beraubt. Fast zwangsläufig zu einen neuen Schisma innerhalb der kath. Kirche führen kann/wird.
Der tragische \"Treppenwitz\" ist, das genau jene die, die Ökumene zur Durchsetzung ihrer Vorstellungen von Kirche vorschieben jene sind, die eine neue Spaltung der kath.Kirche zur Durchsetzung ihrer Interessen billigend in Kauf nehme |  1
| | | | | 11. September 2012 | | | | Ökumene Die Ökumene wächst auch langsam ohne
einen ,Ökumeneaufruf`.
Wichtiger wäre das Fortbestehen dieser
bisherigen Einheitsübersetzung der Bibel.
Übermässig viele Übersetzungen der Bibel
sind nicht von Vorteil, sondern können
sich nur negativ auswirken.
Und Geduld ist in der Ökumene auch not-
wendig und beten wäre in den großen
Anliegen der Ökumene gut. Ein Beispiel für
eoine Ökumeme war das Friedensgebet in
Assisi mit verschiedenen Religionsver-
tretern. Dies war ein guter Anfang innerhalb
der Ökumene.
H. Kraft |  1
| | | | | 11. September 2012 | | | | Begrüßenswert Papst Benedikt und die Bischöfe (viele Untreue darunter) dürfen sich das Heft der Ökumene nicht aus der Hand nehmen lassen. Denn es kann tatsächlich der Punkt kommen, wo die sog. Welt Fakten schafft und eine Umkehr nur noch unter großen Anstrengungen, wenn überhaupt möglich ist.
Begrüßenswert, daß das Forum wie auch gute Bischöfe eine klare Stellung beziehen. |  2
| | | | | Rick 10. September 2012 | |  | Großartiger Karikaturtext dazu in der heutigen \"Presse\": \"Um gegen die Buddhisten zu bestehen, müssen Christen, Juden und Muslime schnell fusionieren.\" |  2
| | | | | Johannes Evangelista 10. September 2012 | | | | Übertrieben Hier übertreibt das Forum. Der Aufruf schadet niemandem. Er bringt bloß nichts. Das ist das Traurige. |  0
| | | | | Bastet 10. September 2012 | |  |
Die Einheit der Christen in Deutschland darf nicht auf die Aufgabe der kath. Werte geschehen. Ebenso nicht das Primat des Papstes. Also führt m.E. kein Weg zu einer solchen georderten \"Hauruck\"- Ökumene hin. |  1
| | | | | Kephas_de 10. September 2012 | |  | Was Lammert und Konsorten wollen … … ist ja nicht die Einheit aller Christen. (Und wie sollte die anders aussehen als die einmütige Zustimmung zu dem, was Jesus Christus durch die Apostel und ihre Nachfolger gestiftet hat und durch den Heiligen Geist mit Leben erfüllt: Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche?)
Die selbsternannten Ökumeniker wollen den Schulterschluß der liberalen Katholiken mit den liberalen Protestanten. Die bekennenden evangelischen Gemeinden, aber vor allem die gesamte Orthodoxe Kirche bleibt in diesen Bürokratenträumen außen vor.
Sie sollen in ihrem eigenen politischen Haus Ordnung schaffen – darauf ist oft verwiesen worden; die Kirche Jesu Christi sollen sie in Frieden lassen. |  3
| | | | | 10. September 2012 | | | | Harald Schmidt Dazu kann ich nur mit Harald Schmidt sagen:
„Aber natürlich bin ich als guter Katholik für die Ökumene. Ich werde mich immer für die Wiederaufnahme der Protestanten in die katholische Kirche einsetzen.“ |  4
| | | | | M.Schn-Fl 10. September 2012 | | | | @elmar69 Die Aufgabe oder gar Verwässerung in Glaubensfragen ( an erster Stelle die Eucharistie) um eines gesellschaftlichen, politisch gedachten Konsenes wegen, würde letzendlich die schrittweise Aufgabe des christlichen Glaubens bedeuten.
Die jetzige EKD-Leitung ist das beste Beispiel dafür.
Siehe die Zustimmung von Präses Schneider zu einer Zustimmung zu den Plänen der Bundesregierung, das Euthanasieverbot zu lockern. Eine so, wei bei den Unterzeichnern politisch gedachte Ökumene würde das Ende eines wahren Christentums in den christlichen Kirchen und Gemeinschaften sowie in der Gesellschafte einläuten.
Einer solchen Ökumene mit der Brechstange muß entschiedener Widerstand entgegengesetzt werden. |  3
| | | | | elmar69 10. September 2012 | | | | @Martyria Die Bewahrung der Einheit der Christenheit ist schon mehrfach \"grandios gescheitert\" - davon sollte man sich nicht abschrecken lassen.
Man muss immer wieder versuchen, die Fehler der näheren oder ferneren Vergangenheit zu korrigieren.
Welches andere relevante Annäherungs-Projekt wäre denn erfolgversprechender? |  0
| | | | | Martyria 10. September 2012 | |  | @elmar69 Das von Ihnen vorgetragene Unterfangen ist schon einmal grandios gescheitert mit dem Ergebnis, dass wir Katholiken auf der Einheits(brei)übersetzung, die als ökumenisches Bibelprojekt gestartet war, gelandet sind und die Protestanten ihre Lutherfassung behalten haben, mit all den wissentlichen und willentlichen Übersetzungsfehlern.
Sie sehen, nicht einmal das bekommen wir hin. Stellen Sie sich übrigens den medialen Aufschrei vor, wenn die katholische Seite damals das Projekt hätte platzen lassen ... |  4
| | | | | elmar69 10. September 2012 | | | | Schritt für Schritt Der große Sprung auf einmal wird wohl nicht gelingen.
Ein erster Schritt wäre es vielleicht, dass sich alle Christen in Deutschland auf eine gemeinsame Bibel einigen. Das dürfte zwar einfacher als eine Einigung in der Eucharistie-Frage zu erreichen sein, selbst das dürfte aber nicht in einem Schritt zu erreichen sein.
Eventuell sollte man erstmal damit anfangen, dass im gemeinsam genutzten Teil der Bibel alles gleich bezeichnet, angeordnet und übersetzt wird. |  0
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