
Bamberg (www.kath.net/ bbk)
Zum Fest Maria Geburt (8. September) hat Erzbischof Ludwig Schick zum täglichen Gebet des „Ave, Maria“ aufgerufen. Dieses Gebet sei gleichermaßen Bekenntnis, Dank und Bitte. „Wenn wir das ‚Gegrüßet seist du, Maria‘ für andere beten, dann auch, dass sie bei Jesus bleiben oder zu ihm finden“, sagte der Erzbischof. „Es ist das Beste, das wir für sie tun können.“
Maria sei die Mutter unseres Glaubens und christlichen Lebens. Sie habe Jesus das Leben geschenkt, ihm die Schritte in das Leben ermöglicht und bis zum Erlösertod am Kreuz begleitet. Auch uns führe sie die Schritte auf die Wege des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe. „Dafür danken wir Maria heute an ihrem Geburtstag“, sagte der Erzbischof. „Wenn wir auf Maria schauen, sie verehren und zu ihr beten, führt sie uns zu Jesus.“
Der Geburtstag Marias könne mit dem Geburtstag unserer Mütter verglichen werden: „Am Geburtstag unserer Mütter danken wir, dass sie uns das Leben geschenkt und die Wege ins Leben bereitet haben. So dürfen wir am heutigen Fest auch von Maria denken.“ Maria könne gar nicht genug gedankt werden für das, was sie an uns als selbstlose Mutter getan habe. „Sie bewahrte ihren einzigen Sohn nicht für sich, sondern erzog ihn für uns und begleitete ihn, bis er sein Leben für uns hingegeben hat“, sagte der Oberhirte. „Feiern wir heute den Geburtstag der Gottesmutter und nehmen wir uns vor, jeden Tag wenigstens ein ‚Gegrüßet seist du, Maria‘ zu sprechen, damit wir unsere Mutter bei uns haben, damit wir sie ehren und ihr danken, damit sie uns bei Jesus hält, der das Heil aller Menschen ist.“
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