07 September 2012, 09:40
Umweltfreundlich, aber noch nicht ganz sicherheitstauglich
 
Hildegard13
 
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Zwei neue Fahrzeuge, die mit umweltfreundlicher Energie angetrieben werden, ergänzen den vatikanischen Fuhrpark. Von Ulrich Nersinger

Rom (kath.net/un) Als 2008 auf dem Dach der päpstlichen Audienzhalle Solarzellen installiert wurden, verkündete ein amerikanisches Wissenschaftsmagazin: “The Vatican is going green“ (Der Vatikan wird grün). In der Bewältigung von Umweltproblemen sieht sich der Vatikan seit langem als Vorreiter. 1970 wurde in der Vatikanstadt und in den exterritorialen Besitzungen des Heiligen Stuhls ein Tempolimit von 30 km/h vorgeschrieben. 2002 trat ein umfassendes Rauchverbot auf dem päpstlichen Territorium in Kraft; es gilt sogar für vatikanische Dienstfahrzeuge. Verstöße werden mit einem Bußgeld in Höhe von 30,- Euro geahndet. Die Landwirtschaft in der Sommerresidenz des Papstes wird schon seit Jahrzehnten nach ökologischen Grundsätzen betrieben. „Wir können es mit jedem Bio-Bauern aufnehmen“, verkündet deren Verwaltung selbstbewusst.

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Auch Elektroautos haben seit langem im Vatikan Einzug gehalten. Mittlerweile verfügt der Papst in der Vatikanstadt und in Castel Gandolfo über eine Reihe von Elektrosäulen, an denen die umweltfreundlichen Fahrzeuge benzinfrei „aufgetankt“ werden können. Und die Liste der Elektroautos, die dem Heiligen Vater und den Behörden der Römischen Kurie und des Vatikanstaates geschenkt werden, wird immer länger. Nun hat auch „Renault Italia“ dem Papst in seiner Sommerresidenz zwei Spezialausführungen des Kangoo Maxi Z.E. überreicht, eines für ihn selber und ein anderes für die vatikanische Gendarmerie.

Die „Light“-Version des Papamobils – es ist 4,6 Meter lang, 1,8 Meter breit und verfügt über einen Elektromotor von 44kW mit einer Reichweite von 170 Kilometern – soll aber nur dort zum Einsatz kommen, wo es die Sicherheitslage zulässt. So vor allem innerhalb der Vatikanstadt und der päpstlichen Sommerresidenz am Albaner See. An eine Nutzung auf dem Petersplatz oder im normalen Straßenverkehr ist nicht gedacht.

Es ist nicht allein der Umstand, dass der Wagen über keinerlei Panzerung verfügt, der von Seiten des vatikanischen Sicherheitsapparates eine derartige Verwendung ausschließt. „In Notfall können wir mit einem Elektroauto nicht die Beschleunigung erreichen, um den Heiligen Vater schnell in Sicherheit zu bringen“, heißt es von Personenschützern des Papstes.

kathTube-Kurzvideo: Benedict XVI receives electric car (Rome Reports)







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