07 September 2012, 08:30
USA: Demokraten gegen Öffnung zum Lebensschutz
 
Hildegard13
 
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Eine Lebensschutzgruppe innerhalb der Demokraten versucht, das Parteiprogramm dahingehend zu ändern, dass es zur Abtreibung unterschiedliche Positionen gibt. Derzeit setzt sich die Partei für ein Recht auf sichere und legale Abtreibung ein.

Washington (kath.net/CNA/jg)
Die demokratische Partei der USA hat es abgelehnt, ihr Parteiprogramm für Lebensschutzpositionen zu öffnen. Laut aktuellem Programm setzt sich die Partei „unmissverständlich und nachdrücklich“ für das Recht der Frauen auf eine „sichere und legale Abtreibung“ ein. Die Gruppe „Democrats for Life of America“ (DFLA, dt. Demokraten für das Leben in Amerika) ist mit dem Vorstoß gescheitert, im Programm zu verankern, dass es zum Thema Abtreibung unterschiedliche Positionen innerhalb der Partei gibt. Der Vorschlag wurde von der Partei abgelehnt.

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Laut Kristen Day, Direktorin der DFLA, ist der Lebensschutz unter den Anhängern der demokratischen Partei gut verankert. Etwa ein Drittel der Demokraten bezeichne sich als „pro-life“, bei den Präsidentenwahlen 2008 seien unter den Wählern Obamas etwa ein Viertel Abtreibungsgegner gewesen, sagt sie.

Eine Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Gallup hat laut DFLA ergeben, dass ein großer Teil der Demokraten gegen einen unbeschränkten Zugang zu Abtreibungen eintrete. 61 Prozent der Demokraten treten dafür ein, dass Minderjährige die Zustimmung ihrer Eltern einholen müssen, bevor sie eine Abtreibung durchführen lassen können. 49 Prozent möchten verpflichtende Ultraschall-Untersuchungen vor einer Abtreibung.

Die DFLA vertrete einen beachtlichen Teil der Demokraten und möchte daher innerhalb der Partei stärker vertreten sein, sagt die Präsidentin Janet Robert.

Die DFLA hat mittlerweile eine Petition verfasst, um ihren Vorschlag auf eine möglichst breite innerparteiliche Basis zu stellen. Da viele Lebensschützer mittlerweile für die Republikaner stimmten, sei eine Mehrheit für die demokratische Partei nur dann möglich, wenn sich die Partei in diese Richtung öffne, heißt es darin. Die Petition wurde bereits von mehr als 25.000 Mitgliedern unterzeichnet. Nach den Wahlen 2010 sind die Demokraten im Repräsentantenhaus in der Minderheit, im Senat haben sie nur eine knappe Mehrheit.






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