
Bern (kathnet/KNA) Der Ausschuss der Schweizer kirchlichen Kommission Justitia et Pax (Gerechtigkeit und Frieden) tritt unter Protest geschlossen zurück. Kommissionspräsident Martino Dotta sagte der Schweizer Nachrichtenagentur Kipa zur Begründung, die Schweizer Bischofskonferenz habe sich über ihre massiven Stellenkürzungen nicht gesprächsbereit gezeigt.
Den Plänen zufolge sollen die bisherigen 220 Stellenprozente der Kommission auf maximal 80 Prozent verringert werden. Das Sekretariat soll zudem aus dem Zentrum der Bundeshauptstadt Bern nach Freiburg verlegt und in das Sekretariat der Bischofskonferenz integriert werden. Zum Entscheidungsprozess über die Zukunft der Kommission, die im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) geschaffen wurde, sagte Dotta, die Verweigerung eines Dialogs sei «ungesund für eine Kirche, die in der Gesellschaft weithin lebendig sein möchte».
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