04 September 2012, 12:00
Österreichische Kirchenzeitungen verlieren tausende Leser
 
Hildegard13
 
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ÖAK-Zahlen zum Direktverkauf 2012-2011: Linzer Kirchenzeitung: Minus 1.324, Wiener Kirchenzeitung „Sonntag“: Minus 668. Dramatischer Verluste beim steirischen Sonntagsblatt: Minus 1448 binnen einem halben Jahr

Wien (kath.net)
Die österreichischen Kirchenzeitungen verlieren weiterhin massiv Leser. Dies geht aus der jüngst veröffentlichen Österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK) hervor. Die Linzer Kirchenzeitung unter der Verantwortung von Bischof Ludwig Schwarz weist 2012 im ersten Halbjahr 31.766 beim Direktverkauf im ersten Halbjahr auf, 2011 waren es noch 33.090. Damit beträgt der Nettoverlust binnen einem Jahr 1.324 Leser im Bereich Direktverkauf. Dies entspricht bei dem derzeitigen Abo-Preis von 44,-- Euro immerhin einem Einnahmenverlust von 58.256,-- Euro binnen einem Jahr.

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Die Wiener Kirchenzeitung „Sonntag“ weist für das erste Halbjahr 2012 die Zahl 12.928 im Direktverkauf aus, ein Jahr zuvor waren es 13.617. Beim derzeitigen Abo-Preis von 49,-- Euro sind dies bei einer Verlustzahl von 689 ebenfalls beachtliche 33.761,-- Euro an Einnahmenverlusten.

Auch das Salzburger Rupertusblatt hat sowieso schon niedrigem Stand weitere Kunden verloren und weist für 2012 noch 8.806 im Direktverkauf aus (2011: 8839). Die Kirchenzeitung von Bischof Alois Schwarz in Kärnten verliert ebenfalls weiter, 2012 waren es nur mehr 6334 Abonnenten im Direktverkauf (2011: 6366). Auch die kirchennahe Zeitung „Die Furche“ verliert binnen einem Jahr hunderte Leser im Direktverkauf: 12754 war die Zahl 2011 im Direktverkauf, 2012 beträgt die Zahl nur mehr 12131. Der Schwund beträgt damit 623, bei einer Hochrechnung mit dem stolzen Abopreis (97,-- Euro) sind dies verminderte Einnahmen von 60.431,-- Euro.

Auflagenstärkste Kirchenzeitung in Österreich ist übrigens laut ÖAK das Sonntagsblatt, die Kirchenzeitung der Steiermark. Dort wird für das erste Halbjahr 2012 im Direktverkauf die Zahl 34.102 ausgewiesen, für das erste Halbjahr 2011 liegen keine Zahlen vor. Doch für das zweite Halbjahr 2011 werden allerdings 35550 im Direktverkauf laut ÖAK ausgewiesen, damit sind die Verluste der Kirchenzeitung von Egon Kapellari mit einem Verlust von 1448 noch dramatischer als bei der Linzer Kirchenzeitung. Bei einem Abo-Preis von 31,60 betragen damit die Einnahmenverluste binnen nur eines halben Vergleichsjahres 45.756,-- Euro.






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