31 August 2012, 15:00
Überfallener Rabbiner: Bin nicht in den Grundfesten erschüttert
 
Hildegard13
 
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Der Rabbiner sagte, er sei in der Vergangenheit öfter angepöbelt worden. «Wie aggressiv das im Einzelfall wirklich gewesen ist, habe ich gar nicht wahrhaben wollen.»

Berlin (kath.net/KNA) Der von Jugendlichen in Berlin attackierte Rabbiner will sich weiterhin für den interreligiösen Dialog einsetzen. «In meinen Grundfesten bin ich nicht erschüttert», sagte der Rabbiner der Berliner Morgenpost (Freitag). Ein dumpfer Schläger werde ihn nicht von seinem Weg abbringen. «Viele Menschen äußern ihre Anteilnahme, wünschen mir gute Besserung und sagen mir, wie sehr sie diese Tat verurteilen», so der Geistliche. Der jüdische Gelehrte war am Dienstag am Abend von einer Gruppe vermutlich arabischstämmiger Judendlicher krankenhausreif geschlagen worden, seiner sechsjährige Tochter wurde mit dem Tod gedroht, kath.net hat berichtet

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Der Rabbiner sagte der Zeitung weiter, er sei in der Vergangenheit öfter angepöbelt worden. «Wie aggressiv das im Einzelfall wirklich gewesen ist, habe ich gar nicht wahrhaben wollen.» Eine Lösung für das Problem solcher Übergriffe habe er nicht. Die Politik solle aber dafür sorgen, dass bestimmte TV-Sender, die via Satellit antisemitische Parolen verbreiteten, in Deutschland nicht mehr empfangen werden können.

Der 53-jährige jüdische Geistliche war am Dienstagabend vor den Augen seiner Tochter von vier jungen Männern im Berliner Stadtteil Schöneberg attackiert, mit antisemitischen Äußerungen beleidigt und geschlagen worden. Polizeiangaben zufolge handelt es sich bei den Tätern, die anschließend flohen, vermutlich um arabischstämmige Jugendliche. Der Rabbiner erlitt einen Jochbeinbruch und musste am Donnerstag operiert werden.

kathTube: Jüdisches Musikvideo: Juden beten an der Klagemauer in Jerusalem (Lied: Sch´ma Jisrael -שמע ישראל)




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