
Berlin (kath.net/PM) In der Debatte über die Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften mit der Ehe hat der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis einen aggressiven und intoleranten Diskussionsstil beklagt. Die Angriffe auf Gegner der Homoehe zeigten einmal mehr, „daß gerade diejenigen, die am lautesten nach Toleranz schreien, andere Meinungen als ihre eigene nicht ertragen können“, schreibt Geis in einem Kommentar für die Wochenzeitung „Junge Freiheit“. Eine sachliche Diskussion sei daher nicht möglich.
Die Forderung, dass der Staat Ehe und Familie in besonderer Weise zu schützen habe, stehe in der Verfassung. Daraus könne keine Diskriminierung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften abgeleitet werden.
Dennoch lasse die „kleine, aber lautstarke Homo-Lobby keine Gelegenheit aus, die Gleichstellung mit Ehe und Familie zu erzwingen“, kritisierte der Rechtsexperte. Diese Tendenz der Gleichmacherei werde leider durch verschiedene Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts noch verstärkt.
Foto: (c) www.cducsu.de/Uli Schwab
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