27 August 2012, 12:00
Bistum Limburg spricht von Fehlinformationen und Fehlinterpretationen
 
Hildegard13
 
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Das Bistum Limburg weist in seiner Pressemeldung erneute Vorwürfe und Spekulationen zurück.

Limburg (kath.net/pbl) Erneut wird durch den "Spiegel" versucht, dem Bischof von Limburg ein unsauberes Finanzgebaren zu unterstellen, bzw. der Verschwendung von Bistums- und Kirchenvermögen zu bezichtigen. Bei einer journalistischen Ansprüchen genügenden Recherche und einer ebenso sauberen journalistischen Verwendung aller vom Bistum zur Verfügung gestellten Informationen, dürfte ein derart auf Halbinformationen, Fehlinterpretation und Spekulationen basierender Text nicht zustande kommen. Festzuhalten bleibt:

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1. Es ist nicht wahr, dass der Bischof von Limburg ein "Immobilienpaket an sein eigenes Bistum" verkauft hat.

2. Wahr ist, dass der Bischöfliche Stuhl seinen rund 48-prozentigen Anteil an der Gemeinnütziges Siedlungswerk GmbH, Frankfurt, zum Buchwert auf das Bistum Limburg übertragen hat. Wirksam wurde diese Übertragung bereits zum 01. Januar 2010.

3. Der Bischof nimmt seinen Auftrag ernst. Das bedeutet, dass er unter anderem auch um die Finanzen im Bistum und eine sinnvolle Zuordnung von Aufgaben besorgt ist. Aus der Beteiligung an der Gesellschaft entstanden Aufgaben, die nicht zu den Aufgaben des Bischöflichen Stuhles gehören und für deren Bearbeitung dort keinerlei Ressourcen bestehen. Aus dieser Situation heraus entstand die Entscheidung, eine Bereinigung vorzunehmen und sich von den Anteilen am Siedlungswerk zu trennen. Die Anteile wurden auf das Bistum übertragen, dessen Verwaltung die mit der Beteiligung an der Gesellschaft verbundenen Aufgaben fachgerecht wahrnehmen kann.

4. Auf Grundlage eines Beschlusses des Limburger Domkapitel wird derzeit in Domnähe ein Diözesanes Zentrum errichten, in dem den Bischöfen von Limburg künftig ein kombinierter Ess- und Wohnbereich, eine Küche und im Tiefparterre ein Schlafzimmer und ein Bad als Wohnung (rund 100 m²) zur Verfügung stehen werden. Der weitaus größte Teil des schlichten Neubaus wird von zwei Konferenzräumen, einem (Empfangs)Foyer, Gästezimmer, einer Hand- und Arbeitsbibliothek für den jeweiligen Bischof und dessen Mitarbeiter, einem größeren Tagungsraum mit Platz für bis zu 60 Gäste und eine Nebenstelle der Domsakristei beansprucht. In dieser können unter anderem historische Paramente endlich fachgerecht vor dem Verfall bewahrt werden. Daneben finden dort auch die Reliquien des Domes Platz, die in der Vergangenheit in Keksdosen und Pappschachteln lagerten. Diese Fakten sind bereits in seriösen Medien ausreichend und ausführlich dargestellt (siehe Berichterstattung in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und in der Nassauischen Neuen Presse). Im Rahmen sorgfältiger journalistischer Arbeit, hätten diese Fakten bekannt sein müssen.

5. Die mehrfach erwähnten "gestiegenen Kosten" der Sanierungs- und Neubauarbeiten am Domberg entstehen nicht durch den schlichten Neubau. Im Verlauf der Sanierungsarbeiten, die in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt durchgeführt werden, musste leider erkannt werden, dass sowohl die das Grundstück begrenzende Stadtmauer, als auch die wiederhergestellte Alte Vikarie einsturzgefährdet waren. Das wurde inzwischen aufwändig und fachgerecht behoben. Dadurch entstehen Kosten. Auch dieser Umstand hätte eigentlich mit ein wenig Willen zu objektiver Berichterstattung den Lesern vermittelt werden können, denn dem Schreiber des Artikels sind diese Fakten bekannt. Er lässt sie nur erstaunlicherweise immer wieder unter den Tisch fallen und kehrt sie unter den Teppich.






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