
Hartford (kath.net) „Keine Gnade für Homophobe. Ich schlage vor, Sie machen sehr schnell Ihre Beerdigungsvorbereitungen, Herr Wolfgang“. Und: „Sind es ‚Familienwerte‘ wert, dafür zu sterben, Herr Wolfgang?“ Der 53-jährige homosexuelle Daniel Sarno aus Enfield, US-Bundesstaat Connecticut, bekannte sich vor Gericht schuldig, diese zwei von insgesamt 300 solcher Botschaften an Peter Wolfgang gesandt zu haben. Wolfgang ist der Geschäftsführer des „Family Institute of Connecticut“. Darüber berichtete „LifeSiteNews“. Sarno könnte nach seinem Schuldbekenntnis mit einer Höchststrafe von 10 Jahren Gefängnis und 500.000 Dollar belegt werden, das Urteil steht noch aus.
„Dies ist unglücklicherweise kein Einzelfall“, schrieb Wolfgang in einer Stellungnahme für „LifeSiteNews“. „Die Einschüchterungskampagne“, welche von manchen Befürwortern der gleichgeschlechtlichen ‚Ehe‘ geführt werde, sei „wachsend und störend“. Wolfgang nannte es „offenkundig“, dass es mit „ihrer Vortäuschung von ‚Toleranz‘ vorbei ist“.
In Washington D.C. war Mitte August ein unbewaffneter Wachmann des „Family Research Council“ angeschossen worden, der Täter hatte zuvor gerufen: „Ich mag eure Politik nicht“. In Oregon hatte eine selbsternannte Gruppe „Wütendende Schwule“ Kirchenfenster eingeschmissen, weil sich die Gemeinde von Mars Hill Church der Neudefinition von Ehe widersetzt. „Der einzige Dialog, den wir mit Abschaum wie Mars Hill brauchen, ist Hämmer durch ihre Fenster“, schrieb die Gruppe danach in einer auch sonst drastischen Bekennermail an Presseorgane.
„Das Benutzen von Todesdrohungen, um eine Debatte zu ersticken, ist unamerikanisch“, sagte Wolfgang und versprach, weiterhin ungebeugt zu bleiben. „Diese Art von Taktik funktioniert nicht. Das Family Institute of Connecticut wird seine Arbeit fortsetzen und Ehe, Leben und Religionsfreiheit stärken und schützen“.
Das „Family Institute of Connecticut“ ist eine überkonfessionelle Vereinigung, welche jüdisch-christliche Moralwerte in Kultur und Regierung des Bundesstaates Connecticut stärken möchte. Nach eigenen Angaben vertritt das Institut „die Heiligkeit des Lebens vom Moment der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“ und hält eine Familie mit zwei Eltern – „ein Mann und eine Frau vereinigt durch die Ehe“ – für das beste Umfeld, um Kinder aufzuziehen.
Tweet
Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben



Tippfehler melden
Druckversion
Artikel versenden



Anderswo...
Top Artikel der letzten 7 Tage
