
Wien (kath.net/KAP) Eine positive "Halbzeit-Bilanz" ziehen die Veranstalter des heurigen "Pro Life Marsches" von Eisenstadt nach Klagenfurt. Nach rund 200 Fußkilometern sind die Teilnehmer gestern im Ort Pernegg in der Steiermark angekommen. Der insgesamt rund 400 Kilometer lange Marsch startete am 14. August in Eisenstadt, am 31. August ist die Ankunft in Klagenfurt geplant.
Die Wandergruppe erlebe immer wieder "spontane Zeichen der Gastfreundschaft" in Form von Proviant oder Geldspenden, aber auch ein großes Interesse an den jeweils angebotenen Vorträgen und Veranstaltungen, erklärte die Pressesprecherin von "Jugend für das Leben", Carina Broucek, in einer Presseaussendung.
Auffällig sei dabei, dass von den Besuchern immer dieselbe Frage gestellt wird: "Wie kann es sein, dass in einem Land wie Österreich Abtreibung als eine 'notwendige' Option gesehen wird?"
Ziel der Aktion, die heuer unter dem Motto "Wie weit würdest du gehen, um ein Menschenleben zu retten?" steht, ist es, auf die Situation und Schutzbedürftigkeit ungeborener Kindern hinzuweisen. Mit dem mittlerweile achten derartigen Marsch wollen die jungen Menschen in Erinnerung rufen, dass das Leben in jeder Phase seiner Entwicklung unantastbar ist.
Höhepunkte des Marschs sind u.a. ein Vortrag am Samstag, 25. August, im Pfarrsaal Knittelfeld vom Gynäkologen Karl Radner über die Präimplantationsdiagnostik und deren ethische Implikationen; am Dienstag, 28. August, wird die deutsche Medizinerin Angelika Pokropp-Hippen im Pfarrsaal Wolfsberg über die psychologischen Folgen von Abtreibungen referieren.
Interessierte können sich für die restliche Strecke des "Pro Life Marsches" oder auch tageweise spontan anschließen. Die einzelnen Wegstationen sowie weitere Informationen sind unter youthforlife.net abrufbar.
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Foto: © youthforlife.net
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