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Umstrittene Jesus-Karikatur in Kassel wurde abgehängt24. August 2012 in Deutschland, 10 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der höchst anstößige Spruch des Bildes hatte die Kasseler Kirchen empört, sie forderten die Entfernung des Bildes. Der Künstler bat selbst um die Abhängung, er sei von der Blasphemie-Debatte um seine Karikatur genervt gewesen.
Kassel (kath.net/KNA) Eine umstrittene Jesus-Karikatur ist am Donnerstagnachmittag von der Fassade des Kulturbahnhofes in Kassel entfernt worden. Wie der Pressesprecher der «Galerie für Komische Kunst Caricatura», Armin J. Noll, auf Anfrage bestätigte, sei dies auf Wunsch des Künstlers Mario Lars geschehen. Er sei von der Blasphemie-Debatte um seine Karikatur genervt gewesen. 
Das Plakat wirbt für die aktuelle Ausstellung in der Kasseler Galerie, kath.net hat berichtet. Auf der großflächigen Karikatur war Jesus am Kreuz zu sehen, über ihm kam eine Sprechblase aus dem Himmel, in der zu lesen war: «Ey... du ... Ich hab deine Mutter gefickt!». Dies hatte die Kasseler Kirchen empört, sie forderten die Entfernung des Bildes. Wie die «Hessische/Niedersächsische Allgemeine» berichtete, hatte zuvor am Mittwoch ein evangelischer Kasseler Bürger Anzeige gestellt, weil er den Tatbestand der Gotteslästerung erfüllt sah. Der ehemalige Bestatter habe sich dabei auf Paragraf 166 des Strafgesetzbuches berufen, der Blasphemie unter Strafe stellt, wenn sie den öffentlichen Frieden stört. (C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
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Lesermeinungen| | Selene 26. August 2012 | | | | Na immerhin Immerhin ist dieses mehr als fragwürdige Kunstwerk verschwunden.
Wir können also durch Proteste doch noch was erreichen. |  0
| | | | | Frontinus 25. August 2012 | | | | Der Künstler bekam eher Angst vor der klaren Sprache der Muslime! Anbei ddie Pressemitteilung der IHR:
Jesus-Karikatur überschreitet eindeutig die Grenze der Kunstfreiheit und verletzt auch die religiösen Werte der Muslime
Die Jesus-Karikatur des Künstlers Mario Lars an der Fassade des Kulturbahnhofs in Kassel, mit der die Caricatura für ihre aktuelle Ausstellung wirbt, überschreitet eindeutig die Grenze der Kunstfreiheit. Die Freiheit der Kunst ist selbstverständlich ein hohes Gut unserer demokratischen Gesellschaft, aber keiner hat das Recht unter dem Deckmantel der Kunstfreiheit die zentralen Werte der Religionen zu verunglimpfen. Leider beobachten wir in den letzten Jahren bei manchen Künstler-Kreisen ein zynisches und ethisch fragwürdiges Verständnis von Kunst in Bezug auf Religionen und Gott. Bei der Verletzung der persönlichen Rechte eines Menschen wird der Kunstfreiheit in unserer Gesellschaft schneller Grenzen gesetzt als bei der Verletzung der religiösen Gefühle und Werte einer Vielzahl von Gläubigen. Hier liegt eine unausgewog |  3
| | | | | bezader 24. August 2012 | | | | @Marienzweig \"Vielleicht wird ihm doch noch irgendwann aufgehen, was für ein Machwerk er da fabriziert hatte\".
Ich hatte gestern schon meine Protest-Mail fertig geschrieben. Heute morgen wollte ich sie senden, aber vorher habe ich für Mario Lars, Martin Sonntag und Barbara Heinrich gebetet und Gott um Vergebung für sie gebeten. Als ich die kath.net Seite aufgemacht habe um meine Mail zu schicken, war ich erleichtert, als ich gelesen habe, dass das Bild abgehängt wurde. Aus welchem Grund auch immer. Wir müssen beten für die Menschen die uns weh tun, auch wenn es uns schwer fällt. |  2
| | | | | kathi 24. August 2012 | | | | Abgehängt Es ist gut, dass das Bild abgehängt ist. Ich hätte mich gefreut, wenn der Künstler das Bild aus Einsicht abgehängt hätte und nicht aus Frust. |  2
| | | | | 24. August 2012 | | | |
Es ist gut zu sehen, was Protest bewirken kann.
Was Mario Lars letzten Endes bewogen hat, sein Plakat abhängen zu lassen, wissen wir nicht; außer dass er \"genervt\" war.
Wir brauchen uns also nicht ständig ohnmächtig zu fühlen.
Lassen wir uns nicht den Mund verbieten! |  2
| | | | | Papsttreuer 24. August 2012 | | | | Scheinbar... ... haben die Verantwortlichen nicht verstanden worum es geht. Eher glaube ich allerdings, dass dies nur wieder der Versuch ist, so zu tun, als habe man doch gar nichts böses gewollt
Und wenn man die HNA liest kommt man zu dem Schluss, dass in den Kirchen \"islamophobe und völkische\" Elemente den Protest angezettelt haben. Wetten, dass nicht weniger der Hauptstrommedien dieses Argument nur zu gerne aufgreifen.
Der Teufel feuert aus allen Rohren, immer schon, warum sollte es heute anders sein?
http://papsttreuer.blog.de/2012/08/24/empoerung-update-kapiert-14599209/ |  2
| | | | | Dismas 24. August 2012 | |  | Ach, der Herr \"Künstler\" sind genervt...?? Jeder halbwegs anständige Mensch ob gläubig oder nicht sollte sich von so einer \"Fäkalkunst\" mehr als genervt fühlen. Es verletzt dazu die höchsten Werte des Gläunigen, ja ich fühle mich persönlich angegriffen von so einem Mist!!
Gut, dass es entfernt ist dieses blasphemische \"Möchtegernkunstwerk\" |  3
| | | | | 24. August 2012 | | | | \"genervt\" Der Künstler Mario Lars sei also von der Blasphemie-Debatte \"genervt\" gewesen und bat deshalb um Abhängung seines \"Kunstwerkes\".
Diese Begründung ist sehr verräterisch.
Sie zeigt, dass Meister Lars diese Debatte und die darin geäußerten kritischen Argumente innerlich überhaupt nicht berührt, geschweige denn verstanden hat.
Er scheint nichts begriffen zu haben von den Gefühlen, die die Menschen empfanden, denen Heiliges noch heilig ist.
Er war einfach nur \"genervt\".
Vielleicht wird ihm doch noch irgendwann aufgehen, was für ein Machwerk er da fabriziert hatte. |  4
| | | | | Dottrina 24. August 2012 | | | | Daß diese widerliche \"Karikatur\" das religiöse Empfinden eines jeden gläubigen Christen zutiefst treffen mußte, hätte diesem \"Künstler\" von vornherein klar sein müssen. Jetzt ist er \"genervt\" von der Blasphemie-Debatte. Seine Nerven hätte er ja nun wirklich schonen können, indem er dieses \"Machwerk\" gar nicht erst kreiert hätte. |  2
| | | | | 24. August 2012 | | | |
Und Anzeige? Wehren - erwachsene Menschen wehren sich! |  2
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