
Russland (kath.net/KAP)
Die russisch-orthodoxe Kirche hatte die Behörden nach dem Urteilsspruch um "Milde im Rahmen der Gesetze" für die drei zu je zwei Jahren Lagerhaft verurteilten Punkmusikerinnen gebeten. Der von Patriarch Kyrill I. geleitete oberste Kirchenrat - der Heilige Synod - betonte in einer Erklärung zugleich, die rechtliche Würdigung der Straftat liege "außerhalb der Zuständigkeit der kirchlichen Behörden". Der Skandalauftritt von "Pussy Riot" in der russisch-orthodoxen Hauptkirche stelle eine "schwere Sünde" dar. Die Gefühle von Millionen Gläubigen seien verletzt worden.
Russlands Regierung wies indirekt Kritik aus westlichen Ländern am Urteil gegen Pussy Riot zurück. Der Sprecher des Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, sagte am Samstag der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti, auch in wesentlichen Ländern gebe es Strafbestimmungen für die Störung von Religionsausübung.
kathTube: Hintergründe über die Pussy Riot (Sex-Orgien)
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