
Köln (kath.net/KNA) In der islamischen Welt ist die Unterdrückung von Christen nach Erkenntnissen der Aachener Islamwissenschaftlerin Rita Breuer besonders in Saudi-Arabien ausgeprägt. Hier trage die Angst vor dem Christentum «geradezu phobische Züge», sagte sie dem Kölner «domradio» am Mittwoch. Jegliche nichtislamische Religionsausübung sei dort verboten. «Man darf noch nicht einmal ein Kreuz an der Kette haben, keine Bibel zum persönlichen Gebrauch mit sich führen.» Leidtragende seien auch die vielen christlichen Gastarbeiter im Land, etwa die von den Philippinen, die ihre Religion nicht ausüben dürften.
«Das ist das Schlimmste, was die Bandbreite zu bieten hat, aber es gibt andere Länder, in denen die Scharia fast uneingeschränkt gilt», so die Islamexpertin. Als Beispiel nannte sie Pakistan, Afghanistan, den Iran, einige Regionen Nigerias sowie die Malediven. Breuer ist Autorin des Buchs «Im Namen Allahs? Christenverfolgung im Islam», das jetzt im Herder Verlag erschienen ist.
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Buchtipp:
Im Namen Allahs?: Christenverfolgung im Islam
Rita Breuer
Gebundene Ausgabe, 160 Seiten
Verlag Herder 2012
ISBN 978-3451305306
Preis: 13,50 Euro
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