
London (kath.net/al)
Die Äthiopierin und orthodoxe Christin Meseret Defat (Foto) hat nach ihrem Sieg beim 5000-Meter-Lauf bei den Olympischen Spielen ihrem Sieg der Muttergottes und dem Jesuskind gewidmet. Dies berichtet EWTN-News. Meseret Defar hatte die Distanz in London in der Zeit 15:04:24 Minuten gemeistert. Bereits vor Rennbeginn stellte sie sich unter die Obhut Gottes, indem sie sich bekreuzigte. Mit Tränen in den Augen und voller Stolz hielt sie nach dem Sieg den Kameras das Bild der Gottesmutter mit dem Jesuskind entgegen. Das Bild hatte sie während dem ganzen Rennen bei sich. Als Favoritin galt die Christin übrigens nicht, sondern ihre Mitstreiterin Tirunesh Dibaba, die ebenfalls aus Äthiopien stammt und die Bronzemedaille gewann. Bereits in der Vergangenheit erzielte Defar bedeutende Welterfolge: Zweimal wurde sie Weltmeisterin im 3000-Meter-Lauf, 2004 gewann sie in Athen den 5000-Meter- Lauf und in Beijing 2008 reichte es für die Bronzemedaille. 2006 brach sie sogar den Weltrekord im 5000-Meter-Rennen mit einer Zeit von 14:24:53.
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