
Die 'Geschlechtergerechtigkeits'-Thesen eines 'Experten'10. August 2012 in Österreich, 21 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Das Rom-Bashing bei den "Salzburger Hochschulwochen" wurde auch am Donnerstag fortgesetzt. Ein "Menschenrechtsexperte" durfte seine Vorwürfe gegen die Kirche vorbringen
Salzburg (kath.net) Das Rom-Bashing bei den umstrittenen "Salzburger Hochschulwochen wurde auch am Donnerstag fortgesetzt. Diesmal bekam der "Menschenrechtsexperte" Heiner Bielefeldt von der Uni Erlangen-Nürnberg ein Podium und durfte seine Ideen ausbreiten. So meinte er laut einer Aussendung der Veranstalter wörtlich: "Das 2. Vatikanische Konzil war ein Durchbruch, aber seither geht die Kirche bei Religionsfreiheit zunehmend auf Tauchstation. Wenn die Kirche Menschenrechte nach außen vertritt, muss sich auch intern einiges ändern. Bielefeldt verwies dabei insbesondere auf die angebliche mangelnde "Geschlechtergerechtigkeit" und meinte bei der Podiumsdiskussion vom Donnerstag auch, dass die katholische Kirche seit dem Zweiten Vatikanum als Anwältin der Menschenrechte auftrete. Doch leide ihre Glaubwürdigkeit, wenn sie innerhalb der eigenen Reihen keine "Geschlechtergerechtigkeit" verwirkliche. Auch beim Recht auf Religionsfreiheit müsse sie wieder aktiver auftreten, erklärte Bielefeldt: Die katholische Kirche geht bei Religionsfreiheit immer mehr auf Tauchstation. Heute sind Evangelikale und Bahai aktiver in NGOs als Katholiken. 
Zuvor hatten die "Salzburger Hochschulwochen" am Mittwoch für einen Skandal gesorgt, als der Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser einen umstrittenen "Ungehorsams"-Theologen 5000,-- Euro überreichte. KATH.NET hat berichtet. Kontakt: Erzbischof Alois Kothgasser [email protected]
Foto: (c) Erzdiözese Salzburg
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