10 August 2012, 09:03
Jeder zweite Deutsche bezeichnet sich als religiös
 
Hildegard13
 
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Religiosität in 57 Ländern erhoben: Ghana und Nigeria an der Spitze - Je reicher jemand ist, desto seltener bezeichnet er sich als religiös.

Dublin (kath.net/idea)
Der Anteil der Deutschen, die sich als religiös bezeichnen, ist rückläufig. Das geht aus Daten des Marktforschungsinstituts „Gallup International“ hervor, die in Dublin (Irland) veröffentlicht wurden. Bei der Erhebung zur weltweiten Religiosität nannten sich 51 Prozent der befragten Deutschen „religiös“. Bei einer entsprechenden Umfrage im Jahre 2005 lag dieser Anteil noch bei 60 Prozent. 33 Prozent der Deutschen betrachten sich als nicht religiös und 15 Prozent als „überzeugte Atheisten“ (2005: 10 Prozent). In Österreich stuften sich 42 Prozent der Befragten als religiös ein. Vor sieben Jahren waren es noch zehn Prozent mehr. Auf jetzt 43 Prozent gestiegen ist der Anteil der Österreicher, die sich als nicht religiös betrachten. Mit zehn Prozent gleich geblieben ist der Anteil derer, die sich als „überzeugte Atheisten“ sehen. Am höchsten ist der Anteil der Religiösen in den westafrikanischen Ländern Ghana (96 Prozent) und Nigeria (93 Prozent) sowie in Armenien und auf den Fidschi-Inseln in der Südsee (je 92 Prozent).

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Die meisten Atheisten in China und Japan

In der Liste der Länder mit dem größten Atheisten-Anteil stehen China (47 Prozent), Japan (31 Prozent), Tschechien (30 Prozent) und Frankreich (29 Prozent) an der Spitze. Die Umfrage wurde in den vergangenen Monaten in 57 Ländern durchgeführt, in denen laut „Gallup International“ mehr als 70 Prozent der Weltbevölkerung leben. Insgesamt bezeichneten sich dabei rund 59 Prozent der etwa 51.000 Befragten als religiös. 23 Prozent gaben an, nicht religiös zu sein. 13 Prozent sehen sich als überzeugte Atheisten. In den USA erklärten 60 Prozent der Befragten, religiös zu sein. Fast jeder dritte US-Amerikaner betrachtet sich als nicht religiös. Fünf Prozent sind „überzeugte Atheisten“. Der Anteil der Religiösen in den jeweiligen Länder hängt laut „Gallup International“ auch vom Einkommen ab. Menschen mit geringem Verdienst sind religiöser als Besserverdienende. Fazit: Je reicher jemand ist, desto seltener bezeichnet er sich als religiös.






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